{"id":149,"date":"2005-06-09T23:33:47","date_gmt":"2005-06-09T21:33:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.btsv1895.de\/hopblog\/?p=149"},"modified":"2011-06-18T13:52:47","modified_gmt":"2011-06-18T11:52:47","slug":"liebesgrusse-aus-st-petersburg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.btsv1895.de\/hopblog\/?p=149","title":{"rendered":"St. Petersburg Tag 1 &#8211; Anreise und Sightseeing"},"content":{"rendered":"<p>Der erfolgreiche Aufstieg des BTSV wollte gefeiert werden, eine Tour \u00c3\u00bcber Estland und Russland nach Finnland war geplant.<\/p>\n<p>Am Morgen des Abreisetags endlich das OK \u00e2\u20ac\u201c Uni hatte tats\u00c3\u00a4chlich noch per Expressboten unsere Reisep\u00c3\u00a4sse inkl. Visa bekommen. Das sah an den Tagen davor teilweise nicht so aus.<\/p>\n<p>Also Mittags per Bahn nach Braunschweig, wo Matze schon mit ein paar gek\u00c3\u00bchlten Getr\u00c3\u00a4nken auf mich wartete und von dort nach Berlin-Sch\u00c3\u00b6nefeld, wo wir uns mit Uni trafen. So war unsere illustre Reisegruppe also komplett.<\/p>\n<p>Erstaunlicherweise ging es problemlos durch die Passkontrolle, so dass das Gammeln auch irgendwann ein Ende hatte und man im easyJet-Bomber nach Tallinn sa\u00c3\u0178.<\/p>\n<p>Nach einem ereignislosen Flug war die estische Hauptstadt um kurz nach 21h00 erreicht und es ging per Bus Richtung City.<\/p>\n<p>Am Busbahnhof wurden unsere Tickets f\u00c3\u00bcr den guten Eurolines-Nachtbus nach St. Petersburg gel\u00c3\u00b6st und sich schnell noch mit Halben eingedeckt.<\/p>\n<p>Der Bus kam erstaunlich p\u00c3\u00bcnktlich, wir enterten unsere Pl\u00c3\u00a4tze und stie\u00c3\u0178en erstmal auf die erfolgreiche Reiseplanung an.<\/p>\n<p>Netterweise stiegen eine ganze Reihe Passagiere vor der Grenze aus, so dass man das ewige Warten f\u00c3\u00bcr die Einreiseformalit\u00c3\u00a4ten mit ordentlichem Platzangebot \u00c3\u00bcber sich ergehen lassen konnte.<\/p>\n<p>Irgendwann war auch das geschafft und wir waren in Russland. Hier fielen mir dann auch endlich mal die Augen zu, wach wurde ich p\u00c3\u00bcnktlich am Ortsschild von <strike>Leningrad<\/strike> St. Petersburg.<\/p>\n<p>Nach einer scheinbar endlosen Tour durch Plattenbausiedlungen erreichten wir den Bahnhof Baltiyskaya, wo erstmal Rubel gekauft und anschlie\u00c3\u0178end eine Metrofahrchip-Verk\u00c3\u00a4uferin zur Wei\u00c3\u0178glut getrieben wurde, da wir die zehn Tickets (=100 Rubel) mit einem Tausender bezahlten.<\/p>\n<p>Nachdem ich mich also schon beliebt gemacht hatte, ging es per Metro in den S\u00c3\u00bcden der Stadt, wo sich unser gebuchtes Hostel befand \u00e2\u20ac\u201c dummerweise hatten leider weder Uni noch ich an die Wegbeschreibung gedacht, so dass wir erstmal ein wenig umherirrten und russischen Fr\u00c3\u00bchaufstehern die Adresse in lateinischer Schrift unter die Nase hielten.<\/p>\n<p>Nach einigen Irrungen fanden wir dann endlich die korrekte Adresse und kletteren die vier Stockwerke zu unserer Herberge hoch.<\/p>\n<p>An der Rezeption mussten wir aber dann leider erfahren, dass es noch zu fr\u00c3\u00bch sei und wir doch bitte gegen 12h00 wieder kommen sollten. Naja, wenigstens durften wir unser Gep\u00c3\u00a4ck dalassen und weckten au\u00c3\u0178erdem noch einen Asi, der auf dem Sofa im Eingangsbereich n\u00c3\u00a4chtigte.<\/p>\n<p>Also bei bestem Sommerwetter zur\u00c3\u00bcck in die City zur Mission Sightseeing, am Nevsky Prospekt die Metro verlassen ging es den Kanal entlang zur Bluterl\u00c3\u00b6serkirche, die am Ort des Attentats auf Zar Alexander II. errichtet wurde.<\/p>\n<p>Von dort liefen wir zum Ufer der Neva, dem breiten Strom, der St. Petersburg dominiert. An der R\u00c3\u00bcckseite der Hermitage ging es zu einer Br\u00c3\u00bccke, die uns auf eine der zahlreichen Inseln f\u00c3\u00bchrte.<\/p>\n<p>Zur\u00c3\u00bcck ging es entlang am Geb\u00c3\u00a4ude der Admiralit\u00c3\u00a4t und durch den angrenzenden Park zur St. Isaaks-Kathedrale.<\/p>\n<p>Da sich langsam der Drang, eine Toilette aufzusuchen, verst\u00c3\u00a4rkte, wurde eines der besseren Hotels betreten, um der Natur ihr Recht zu gew\u00c3\u00a4hren.<\/p>\n<p>Mittlerweile meldete sich auch der kleine Hunger, so dass erstmal eine \u00c3\u00b6rtliche Pizzeria angesteuert wurde und wir uns beim Essen \u00c3\u00bcberlegten, nach Petrodvorets zu fahren.<\/p>\n<p>Petrodvorets (oder Peterhof) ist das Schloss von Peter dem Gro\u00c3\u0178en, von wo aus er den Bau der Marinefestung Kronstadt vor der M\u00c3\u00bcndung der Neva \u00c3\u00bcberwachte.<br \/>\nMan erreicht es von St. Petersburg mittels unversch\u00c3\u00a4mt teurem Tragfl\u00c3\u00a4chenboot, immerhin konnte an Bord f\u00c3\u00bcr ein paar Minuten geschlafen werden, ehe man die knapp drei\u00c3\u0178ig Kilometer zur\u00c3\u00bcckgelegt hatte und feststellen durfte, dass Schloss und Parkanlage einen weiteren unversch\u00c3\u00a4mten Eintritt kosteten.<\/p>\n<p>Zum Stadtjubil\u00c3\u00a4um wurden nicht nur in der Stadt sondern auch hier alles renoviert, so dass der Palast nur so von Blattgold blitzte.<\/p>\n<p>Um weiteren Kosten aus dem Weg zu gehen, begn\u00c3\u00bcgten wir uns mit einer Besichtung des Palastes von au\u00c3\u0178en sowie einem Abstecher in den Park.<\/p>\n<p>Nach einiger Zeit und dem Bewundern sch\u00c3\u00b6ner Frauen ging es mit dem Tragfl\u00c3\u00a4chenboot wieder zur\u00c3\u00bcck in die City und endlich zum Hostel.<\/p>\n<p>Nach buchst\u00c3\u00a4blich hei\u00c3\u0178 ersehnter K\u00c3\u00b6rperpflege und einem kleinen Nickerchen machten wir uns aber ein weiteres Mal auf ins Zentrum, um einen Happen zu essen und nach ein paar Bieren Ausschau zu halten.<\/p>\n<p>So tranken wir zun\u00c3\u00a4chst ein paar Biere am Kanal ehe uns der Mangel an einer Toilette in eine Kneipe verschlug.<\/p>\n<p>Auf der R\u00c3\u00bcckfahrt wurden an der Metrostation noch ein paar Halbe als Schlummertrunk erworben und bald darauf die Betten geentert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erfolgreiche Aufstieg des BTSV wollte gefeiert werden, eine Tour \u00c3\u00bcber Estland und Russland nach Finnland war geplant. 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