{"id":183,"date":"2005-08-27T23:35:09","date_gmt":"2005-08-27T21:35:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.btsv1895.de\/hopblog\/?p=183"},"modified":"2011-06-18T19:54:37","modified_gmt":"2011-06-18T17:54:37","slug":"ekstraklasa-mks-pogon-szczecin-gornik-zabrze","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.btsv1895.de\/hopblog\/?p=183","title":{"rendered":"Ekstraklasa: MKS Pogo\u00c5\u201e Szczecin &#8211; G\u00c3\u00b3rnik Zabrze 1:1 (1:1)"},"content":{"rendered":"<table>\n<colgroup>\n<col width=\"100\" \/>\n<col width=\"228\" \/>\n<col width=\"100\" \/><\/colgroup>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/logos\/pogon.gif\" alt=\"MKS Pogo\u00c5\u201e Szczecin\" align=\"middle\" \/><\/td>\n<td align=\"center\" valign=\"middle\"> <strong>Stadion Florian Krygier,<\/strong><br \/><strong>Szczecin, Polen<\/strong><\/td>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/logos\/gornik.gif\" alt=\"G\u00c3\u00b3rnik Zabrze\" align=\"middle\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Halb acht Uhr morgens ging es aus dem Bett und nach einer schnellen Dusche und dem R\u00c3\u00a4umen des Zimmers, sowie einem schnellen Fr\u00c3\u00bchst\u00c3\u00bcck wurde die Stra\u00c3\u0178enbahn zum Bahnhof geentert und dort die S- bzw. Regionalbahn \u00c3\u00bcber G\u00c3\u00bcstrow nach Stettin in Polen bestiegen, wo heute abend das Spiel der Ekstraklasa zwischen dem Club aus Szczecin-Pogodno (Stettin-Braunsfelde) und dem vierzehnmaligen polnischen Meister (zuletzt allerdings 1988) G\u00c3\u00b3rnik Zabrze auf dem Programm stand.<\/p>\n<p>Die Fahrt von G\u00c3\u00bcstrow wurde von einem witzigen Zugbegleiter aufgelockert, der vor jedem Halt erstmal auf die lokalen Besonderheiten wirtschaftlicher, geschichtlicher und geographischer Natur einging. So lernten wir beispielsweise die gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178te Zuckerfabrik in Norddeutschland kennen &#8211; kann man immer mal gebrauchen&#8230;<\/p>\n<p>Mittags war die Hansestadt Stettin in Pommern erreicht, die Stadt geh\u00c3\u00b6rte ab 1720 zu Preu\u00c3\u0178en und wurde nach der Potsdamer Konferenz Polen zugesprochen.<\/p>\n<p>Stefan und ich zog es erstmal in die City, wo ein wenig herumgelatscht wurde und schlie\u00c3\u0178lich eine Pizza genossen wurde, bevor wir wieder zur\u00c3\u00bcck zum Bahnhof gingen, um von dort ein Taxi zum Stadion zu nehmen.<\/p>\n<p>Die Strecke h\u00c3\u00a4tten wir auch locker laufen bzw. mit der Stra\u00c3\u0178enbahn zur\u00c3\u00bccklegen k\u00c3\u00b6nnen, jedoch hatten wir nach dem Spiel nur sehr wenig Zeit, so dass unsere Taktik vorsah, dem Taxifahrer klar zu machen, dass er uns bitte um 20h45 wieder abholen m\u00c3\u00b6chte, was soweit auch klappte.<\/p>\n<p>F\u00c3\u00bcr 30 Zloty (ca. 7,50 Euro) wurden Karten der teuersten Kategorie gekauft, wollten wir doch das heutige Spiel in Ruhe geniessen.<\/p>\n<p><a HREF=\"wp-content\/pogon2-1000.jpg\" target=\"bild\"  onclick=\"return showBild(this, 'Stadion Florian Krygier, Szczecin, Polen');\"><img SRC=\"wp-content\/pogon2-thumb.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>Mit als erste enterten wir den Ground und hatten so viel Zeit zum rumschauen und photographieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/krygier.jpg\" alt=\"Florian Krygier\" align=\"left\" vspace=\"10\" hspace=\"20\" \/>Unter anderem war heute auch Florian Krygier im Stadion, um dort seine Geschichte von Pogon Stettin zu signieren &#8211; ich konnte es mir nicht nehmen lassen, mir von ihm ein Autogramm auf meine Eintrittskarte geben zu lassen.<\/p>\n<p>Florian Krygier ist DAS Urgestein des Fu\u00c3\u0178balls in Stettin, mittlerweile 98 Jahre alt und immer noch Vereinsmitglied. Seit der letzten Saison tr\u00c3\u00a4gt auch das Stadion seinen Namen &#8211; ein Kuriosum, dass ein Stadion nach einer lebenden Pers\u00c3\u00b6nlichkeit benannt ist.<\/p>\n<p>Das Stadion selbst hat eine ungew\u00c3\u00b6hnliche Hufeisenform mit zwei Geraden und einer Kurve, ein kleines Dach sch\u00c3\u00bctzt einen kleinen Teil der Gegengeraden, ansonsten ist der All-Seater un\u00c3\u00bcberdacht.<\/p>\n<p><a HREF=\"wp-content\/pogon3-1000.jpg\" target=\"bild\"  onclick=\"return showBild(this, 'Stadion Florian Krygier, Szczecin, Polen');\"><img SRC=\"wp-content\/pogon3-thumb.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>Die Sitzschalen bilden die Worte Pogo\u00c5\u201e und Szczecin auf den Geraden und MKS (f\u00c3\u00bcr Morski Klub Sportowy &#8211; Seesportclub) in der Kurve, wo au\u00c3\u0178erdem noch ein relativ liebloses Abbild eines Fu\u00c3\u0178ballers zu sehen ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pogon4.jpg\" alt=\"Stadion Florian Krygier, Szczecin, Polen\" \/><\/p>\n<p>Von den Zwanziger Jahren bis zur Eroberung Stettins durch die Sowjetarmee hie\u00c3\u0178 das Stadion R\u00c3\u00bchl-Kampfbahn, nach dem Stadtschulrat Prof. Dr. Hugo R\u00c3\u00bchl.<\/p>\n<p>Mittlerweile f\u00c3\u00bcllte sich das Stadion so einigerma\u00c3\u0178en, knapp 18.000 Zuschauer fasst der Ground, nur gut ein Drittel der Pl\u00c3\u00a4tze sollten heute besetzt werden.<\/p>\n<p>Da unsere Pl\u00c3\u00a4tze nicht so prall waren &#8211; weit vom Fanblock entfernt, weit unten, direkt neben dem G\u00c3\u00a4stesektor, entschlossen wir uns, unser Gl\u00c3\u00bcck auf der sowieso h\u00c3\u00b6heren Gegengeraden zu versuchen und hatten kurz nach Spielbeginn auch das Gl\u00c3\u00bcck, dass der Ordner kurz seinen Posten verlie\u00c3\u0178 und man nun einen sch\u00c3\u00b6nen Platz genie\u00c3\u0178en durfte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/zabrze.jpg\" alt=\"Zabrze Away Mob in Stettin\" \/><\/p>\n<p>Von dort konnte man sowohl das nicht vorhandene Treiben der etwa 100 G\u00c3\u00a4stefans aus Polens Kohlenpott begutachten, hatte aber auch tolle Sicht auf den Fanblock von Pogo\u00c5\u201e, wo zwar einigerma\u00c3\u0178en laut gesungen wurde, ansonsten aber nur eine Schalparade zu Beginn pr\u00c3\u00a4sentiert wurde.<\/p>\n<p>Nach 15 Minuten kam dann aber das eigentliche Intro: ein gro\u00c3\u0178er Wimpel wurde hochgezogen eingerahmt von  Goldfolie, sowie in den Nebenblocken dunkelblauen und bordeauxroten Pappen. Dazu gab es ein Spruchband (Mi\u00c5\u201ao\u00c5\u203ac jedno ma imi&#196;\u2122&#8230;) und ein paar Fackeln &#8211; sah sehr nett aus, lie\u00c3\u0178 sich aber leider aus meiner Position nur m\u00c3\u00a4\u00c3\u0178ig photographieren, da direkt dahinter die Sonne unterging.<\/p>\n<p><a HREF=\"wp-content\/pogonchoreo1-1000.jpg\" target=\"bild\"  onclick=\"return showBild(this, 'Choreographie von Pogo\u00c5\u201e Szczecin');\"><img SRC=\"wp-content\/pogonchoreo1-thumb.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>Die Heimmannschaft war klar besser, geriet jedoch nach 23 Minuten in R\u00c3\u00bcckstand als Aleksander aus dem Nichts aus knapp 10 m das 1:0 f\u00c3\u00bcr die G\u00c3\u00a4ste erzielte.<\/p>\n<p>Keine zehn Minuten sp\u00c3\u00a4ter konnte Pogo\u00c5\u201e endlich eine seiner zahlreichen Chancen nutzen und den Ausgleich erzielen, der mit orangenem Rauch und ein paar Fackeln gefeiert wurde.<\/p>\n<p>Das Spiel verflachte zusehends und man konnte somit seinen Blick ein wenig hin und her schweifen lassen (Spiel, Gast, Heim&#8230;). Nett auch ein gemeinsamer Sprechchor von den Heim- und Awayfans, der offensichtlich gegen die Polizei gerichtet war.<\/p>\n<p>In der Halbzeit musste man Hupfdohlen ertragen, die aber wenigstens zu einem sehr netten, rockigen Vereinssong rumhampelten.<\/p>\n<p>Nach der Pause blieb das Spiel leider auf schwachem Niveau, beide Teams versuchten ihr Gl\u00c3\u00bcck, bekamen aber nichts Z\u00c3\u00a4hlbares zu Stande.<\/p>\n<p>In der zweiten Halbzeit pr\u00c3\u00a4sentierte sich die Heimkurve mit sch\u00c3\u00b6nen Ges\u00c3\u00a4ngen sowie ein paar Schwenkern und gelben Luftballons &#8211; nix Besonderes, sah aber trotzdem ganz nett aus, speziell als dazu dann noch ein paar Bengalos gez\u00c3\u00bcndet wurden.<\/p>\n<p><a HREF=\"wp-content\/pogonchoreo2-1000.jpg\" target=\"bild\"  onclick=\"return showBild(this, 'Choreographie von Pogo\u00c5\u201e Szczecin');\"><img SRC=\"wp-content\/pogonchoreo2-thumb.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>Leider mussten wir das Spiel bereits kurz vor Abpfiff verlassen, da wir ja mit unserem Taxiknilch verabredet waren, der jedoch nicht am vereinbarten Treffpunkt auftauchte &#8211; zum Warten hatten wir keine Zeit, also wurde das erstbeste Taxi angehalten und nachdem man ihm klar gemacht hatte, dass es zum Bahnhof geht, war auch soweit alles geritzt.<\/p>\n<p>Auf der Fahrt von Stettin nach Angerm\u00c3\u00bcnde hatten wir einen ganzen Zugteil f\u00c3\u00bcr uns alleine, sehr nett&#8230;<\/p>\n<p>Halb zw\u00c3\u00b6lf war dann Berlin-Ostbahnhof erreicht und es trennten sich unsere Wege, w\u00c3\u00a4hrend Stefan sich mit dem WET auf den Heimweg nach Regensburg machte, nutzte ich mein Lidl-Ticket und bestieg den Nachtzug nach D\u00c3\u00bcsseldorf.<\/p>\n<p>Meine Freude \u00c3\u00bcber ein Abteil f\u00c3\u00bcr mich w\u00c3\u00a4hrte allerdings grad bis Berlin Zoo, aber trotzdem wurde ein wenig geschlafen ehe morgens um 9h00 wieder Karlsruher Gefilde erreicht waren.<\/p>\n<p><strong>TORE:<\/strong> 0:1 Arkadiusz Aleksander (23&#8242;), 1:1 Edi Carlos Andradina (32&#8242;)<\/p>\n<p><strong>ZUSCHAUER: <\/strong> knapp 7.000, davon etwa 100 G\u00c3\u00a4stefans aus Zabrze<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadion Florian Krygier,Szczecin, Polen Halb acht Uhr morgens ging es aus dem Bett und nach einer schnellen Dusche und dem R\u00c3\u00a4umen des Zimmers, sowie einem schnellen Fr\u00c3\u00bchst\u00c3\u00bcck wurde die Stra\u00c3\u0178enbahn zum Bahnhof geentert und dort die S- bzw. 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