{"id":315,"date":"2006-11-30T22:45:59","date_gmt":"2006-11-30T21:45:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.btsv1895.de\/hopblog\/?p=315"},"modified":"2011-06-25T15:39:21","modified_gmt":"2011-06-25T13:39:21","slug":"uefa-cup-wisa-krakow-fc-basel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.btsv1895.de\/hopblog\/?p=315","title":{"rendered":"UEFA-Cup: Wis\u00c5\u201aa Krak\u00c3\u00b3w &#8211; FC Basel 3:1 (1:1)"},"content":{"rendered":"<table>\n<colgroup>\n<col width=\"100\" \/>\n<col width=\"228\" \/>\n<col width=\"100\" \/><\/colgroup>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/logos\/wislakrakow.gif\" alt=\"Wis\u00c5\u201aa Krak\u00c3\u00b3w\" align=\"middle\" \/><\/td>\n<td align=\"center\" valign=\"middle\"> <strong>Stadion Wis\u00c5\u201ay,<\/strong><br \/><strong>Krakau, Polen<\/strong><\/td>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/logos\/fcb.gif\" alt=\"FC Basel\" align=\"middle\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Mittwoch morgens gegen 6h00 begann diese Tour am Bahnhof in Karlsruhe, wo mich die Autobesatzung bestehend aus Waldhof Mannheim und FC Basel aufsammelte.<br \/>\nUnterwegs noch einen weiteren Waldh\u00c3\u00b6fer aufgegabelt und ab ging es mit zwei Halben nach Hahn, wo die Weiterreise mit Ryan Air auf dem Programm stand.<\/p>\n<p>Am Flughafen traf man auch sogleich den Rest unserer feinen Truppe sowie auf weitere Freunde des FC Basel.<\/p>\n<p>Der Flug verging ereignislos, bis auf die Durchsage vom K\u00c3\u00a4pt&#8217;n, dass wegen starken Nebels nicht in Krakau sondern in Kattowitz gelandet werden m\u00c3\u00bc\u00c3\u0178te. Kurwa.<\/p>\n<p>Dort war man dann erstmal mit gro\u00c3\u0178er Ratlosigkeit konfrontiert: da Ryan Air dort keinen Schalter hat, konnte uns niemand sagen, wie wir denn nun nach Krakau kommen w\u00c3\u00bcrden.<\/p>\n<p>Zwar gab es einen Bus, aber der sollte Geld kosten und die Ger\u00c3\u00bcchte verdichteten sich, dass es einen Transfer f\u00c3\u00bcr die Gestrandeten geben sollte &#8211; nur war bis zum Abfahrt desselben nicht klar, wann und von wo dieser starten sollte.<\/p>\n<p>Der Basler Hofchauffeur Frossard witterte noch die dicken Franken und machte uns das Angebot, uns mitzunehmen (auch die Mannschaft und der VIP-Tro\u00c3\u0178 waren in Katowice gestrandet), was dankend abgelehnt wurde, da der Fahrpreis wohl in seine Taschen gewandert w\u00c3\u00a4re.<\/p>\n<p>Pl\u00c3\u00b6tzlich hatte unser Bus sich dann auf dem Parkplatz materialisiert und so gings \u00c3\u00bcber die Autobahn zum Flughafen nach Krakau und von da per Linienbus zu unserem Hotel.<\/p>\n<p>Nach kurzem Einchecken und Frischmachen machten wir uns auf den Weg in die City, dekadenterweise auf Hotelkosten via Taxis. Unser Taximann war sehr bem\u00c3\u00bcht, so dass wir fast f\u00c3\u00bcnf Minuten vor dem Rest am Treffpunkt ankamen.<\/p>\n<p>Nach einem lecker Essen in einer wohl recht noblen Pizzeria (Preise von rund f\u00c3\u00bcnf Euro f\u00c3\u00bcr &#8216;ne Riesenpizza sind f\u00c3\u00bcr den Einheimischen nicht grad billig) gings in eine urige Kneipe im zweiten Kellergescho\u00c3\u0178 in der N\u00c3\u00a4he des Marktplatzes, wo die Truppe um Effi, Hagedorn und Wis\u00c5\u201aa-Marek bereits sehns\u00c3\u00bcchtig auf uns warteten. Sp\u00c3\u00a4ter tauchten auch noch die Basler um Florian und Ornella auf, so dass einem feuchtfr\u00c3\u00b6hlichen Abend nicht viel im Weg stand &#8211; au\u00c3\u0178er, dass unser Hotelshuttle f\u00c3\u00bcr 22h15 bestellt war und man mal wieder gehen musste, als die Stimmung grad den Zenit erreichen wollte.<\/p>\n<p>An einer Tankstelle wurden noch ein paar Vorr\u00c3\u00a4te eingekauft und sich dann ins kurzerhand etablierte Dreibettzimmer zur\u00c3\u00bcckgezogen. Nach einigen Drinks und Gespr\u00c3\u00a4chen machte sich dann allgemeine M\u00c3\u00bcdigkeit breit, so dass sich Kai zum Schwaben kuschelte und auch unser Zimmer den R\u00c3\u00bcckzug antrat.<\/p>\n<p>Am n\u00c3\u00a4chsten Morgen wurde das Fr\u00c3\u00bchst\u00c3\u00bccksbuffet vom Hotel supportet (leider nicht im Preis inbgriffen und mit 29 Z\u00c5\u201aoty f\u00c3\u00bcr polnische Verh\u00c3\u00a4ltnisse auch sehr hochpreisig), ehe es leicht dezimiert (Basel Sektion Schwaben lag malad im Bett und lie\u00c3\u0178 sich von Annika pflegen) per Bus in die City ging, wo uns direkt die Effi-Crew \u00c3\u00bcber den Weg lief. Unsere Wege trennten sich allerdings recht bald, da Effi und Marek noch ein paar gesch\u00c3\u00a4ftliche Dinge zu regeln hatten und wir mehr das Touriprogramm vor uns hatten.<\/p>\n<p><a HREF=\"wp-content\/061130krakau\/markt1000.jpg\" target=\"bild\"  onclick=\"return showBild(this, 'Marktplatz Krakau');\"><img SRC=\"wp-content\/061130krakau\/markt448.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>Nach kurzem Abstecher \u00c3\u00bcber den Markt meldete sich der Hunger bei den Fr\u00c3\u00bchst\u00c3\u00bccksverweigerern, bei mir dagegen der Kater, so dass sich unsere Truppe nach kurzem Abstecher zu McD (wo der Schwabe sich direkt in die Bedienung verliebte) trennte. Ein Teil war nun auf Shoppingtour, Weissi und ich probierten mal ein Konterbier, was auch hervorragend klappte.<\/p>\n<p>Nach der Wiedervereinigung gings dann erst in ein obskures Restaurant, der pure Tourinepp und anschlie\u00c3\u0178end in die Kneipe vom Vorabend, wo noch ein wenig Mut f\u00c3\u00bcr das gef\u00c3\u00a4hrliche Fu\u00c3\u0178ballspiel am Abend angetrunken werden wollte.<\/p>\n<p>Per Taxi noch mal kurz zum Hotel und dann auch schon Richtung Ground, der grad n Kilometer entfernt war. Was hatte man nicht alles von dem Wis\u00c5\u201aa-Lynchmob geh\u00c3\u00b6rt, wir haben genau keinen Fan gesehen (naja, bis auf Weissi, der es vorzog erstmal zur Heimkurve zu gehen und sich durch sein Verhalten direkt als Fremder zu outen &#8211; passiert ist aber erwartungsgem\u00c3\u00a4\u00c3\u0178 nix).<\/p>\n<p>Nach mehr als albernen Kontrollen und dem Hinweis der Basel-Ordner, dass wir uns bitte nicht von den schwarz vermummten Gesellen im Block provozieren lassen sollten, gings in den neuen G\u00c3\u00a4steblock.<\/p>\n<p>Dort alles vom Feinsten, nur leider konnte man den Rest unserer Trib\u00c3\u00bcne dank eines extrem dichtmaschigen Zauns nicht erkennen. Diese Trib\u00c3\u00bcne ist die erste Neuerrichtete, gegen\u00c3\u00bcber das Ding ist auch fast fertig, jedoch fehlen da wohl noch die Sitzschalen. Die alte Haupttrib\u00c3\u00bcne und die Gegenseite sind noch im alten Zustand und es steht wohl auch noch in den Sternen, wann der komplette Umbau fertig wird (in der Stadtverwaltung haben wohl die Cracovialeute das Sagen, wird gemunkelt).<\/p>\n<p><a HREF=\"wp-content\/061130krakau\/stadion1000.jpg\" target=\"bild\"  onclick=\"return showBild(this, 'Stadion Wis\u00c5\u201ay, Krakau');\"><img SRC=\"wp-content\/061130krakau\/stadion448.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>Neben einer weiteren Autobesatzung aus der sch\u00c3\u00b6nsten Stadt der Welt waren leider nur eine sehr \u00c3\u00bcbersichtliche Menge an Baslern vor Ort, so dass man nicht zu viel Stimmung erwarten konnte.<\/p>\n<p>Die Heimseite pr\u00c3\u00a4sentierte ein Spruchband (&#8220;Auf gehts, k\u00c3\u00a4mpfen und siegen&#8221; oder so) und eine Choreographie aus einer Blockfahne und Metallicfolien in silber, rot und blau &#8211; diese wurden leider nicht passend hochgehalten, so dass die Choreo mal klassisch in die Hose ging. Anschlie\u00c3\u0178end wurde der Zaun mit den \u00c3\u00bcblichen Bannern verziert (auch wenn wohl die ein oder andere in der Vorwoche an Craxa ging, wie man so h\u00c3\u00b6rte)<\/p>\n<p><a HREF=\"wp-content\/061130krakau\/choreo1000.jpg\" target=\"bild\"  onclick=\"return showBild(this, 'Choreographie Wis\u00c5\u201aa Krakau');\"><img SRC=\"wp-content\/061130krakau\/choreo448.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>Das Spiel war unterste Kaj\u00c3\u00bcte, zwar konnte der FCB durch Petric schon nach acht Minuten in F\u00c3\u00bchrung gehen, Wis\u00c5\u201aa glich aber umgehend aus und war von da an die weniger schlechte der beiden Mannschaften, die heute beide einen ganz \u00c3\u00bcblen Stiefel runterspielten.<\/p>\n<p>Die Stimmung bei uns so einigerma\u00c3\u0178en OK, auf Heimseite ebenfalls sehr durchwachsen &#8211; aber wenn die loslegten, dann war es brutal laut. Dazu gabs immerhin mal ein paar Strobo-Bengalen, leider hinter den Fahnen, so dass man nicht wirklich was sah &#8211; offenbar gibts bei Wis\u00c5\u201aa ein Abkommen mit dem Verein, bei europ\u00c3\u00a4ischen Spielen zu Hause nicht zu z\u00c3\u00bcndeln.<\/p>\n<p>Nach der Pause dann das gleiche Spiel, Wis\u00c5\u201aa ganz schwach, Basel noch schw\u00c3\u00a4cher, so dass auch die beiden folgenden Tore f\u00c3\u00bcr die Polen absolut in Ordnung gingen (auch eine gelb-rote Karte f\u00c3\u00bcr Cl\u00c3\u00a9ber in der 88. Minute auf Heimseite konnte nichts mehr \u00c3\u00a4ndern) und sich der FC Basel nun ganz auf die Meisterschaft und den nationalen Cup konzentrieren kann.<\/p>\n<p>Wir erduldeten noch eine Blocksperre, ehe wir uns auf den Fu\u00c3\u0178weg allein ins Hotel machten, wo nat\u00c3\u00bcrlich wieder nichts passiert ist (au\u00c3\u0178er einem kleinen Pitstop an der Tanke, um die Vorr\u00c3\u00a4te aufzuf\u00c3\u00bcllen).<\/p>\n<p>Im liebgewonnenen Partyzimmer wurden dann noch ein paar Biere getrunken, aber auch heute forderte der anstrengende Tag schon bald seinen Tribut.<\/p>\n<p>W\u00c3\u00a4hrend der Gro\u00c3\u0178teil unserer Bombentruppe am Freitag zur\u00c3\u00bcck nach Hahn flog, ging es f\u00c3\u00bcr mich per Taxi zum Bahnhof, wo ich mit Marek, Effi und Ingo verabredet war, um gemeinsam nach Stettin zu fahren. Dank der findigen Mitreisenden kostete die neunst\u00c3\u00bcndige Fahrt in der ersten Klasse Intercity via Warschau grad 80 Z\u00c5\u201aoty &#8211; da darf sich die DB gerne mal die ein oder andere Scheibe von abschneiden!<\/p>\n<p>In Stettin wurde erstmal das Gep\u00c3\u00a4ck in Mareks Bude verstaut, ehe es zum Shoppen (Zigaretten und Bier&#8230;) und Pizzaessen in die City ging und wir danach daheim bei dem einen oder anderen Bier noch \u00c3\u00bcber die aktuellen Preise f\u00c3\u00bcr Schals und Aufkleber auf dem Weltmarkt diskutierten.<\/p>\n<p>Effi und Marek hatten Samstag fr\u00c3\u00bch noch gesch\u00c3\u00a4ftlich zu tun, was jedoch ins Wasser fiel und wir so mit einem Abstecher auf dem Polenmarkt einigerma\u00c3\u0178en zeitig mit bis unters Dach vollgepacktem Auto Richtung Berlin durchstarteten, wo f\u00c3\u00bcr Ingo und mich ein weiterer Leckerbissen auf der Fu\u00c3\u0178ballspeisekarte stand&#8230;<\/p>\n<p><strong>WIS\u00c5\u0081A KRAK\u00c3\u201cW:<\/strong> Emilian Dohan &#8211; Marcin Baszczy\u00c5\u201eski, Cl\u00c3\u00a9ber Guedes de Lima, Dariusz Dudka, Michael Thwaite &#8211; Jakub B\u00c5\u201aaszczykowski (Adam Kokoszka, 89&#8242;), Jacob Burns, Rados\u00c5\u201aaw Sobolewski, Marek Zie\u00c5\u201eczuk &#8211; Piotr Bro\u00c5\u00bcek (Jean &#8216;Paulista&#8217; Rodrigues, 64&#8242;), Pawe\u00c5\u201a Bro\u00c5\u00bcek (Pareyk Ma\u00c5\u201aecki, 90&#8242;). <strong>TRAINER:<\/strong> Dragomir Okuka<\/p>\n<p><strong>FC BASEL:<\/strong> Louis Crayton &#8211; Reto Zanni, Daniel Majstorovic, Koji Nakata, Scott Chipperfield &#8211; Mile Sterjovski, Papa Malick Ba, Ivan Ergic, Zdravko Kuzmanovic (Cristiano, 83&#8242;), Delron Buckley (Ivan Rakitic, 62&#8242;) &#8211; Mladen Petric. <strong>TRAINER:<\/strong> Christian Gross<\/p>\n<p><strong>SCHIRI:<\/strong> Viktor Kassai (Ungarn)<\/p>\n<p><strong>TORE:<\/strong> 0:1 Mladen Petric (8&#8242;), 1:1 und 1:3 Pawe\u00c5\u201a Bro\u00c5\u00bcek (11&#8242;, 83&#8242;), 2:1 Jean &#8216;Paulista&#8217; Rodrigues (71&#8242;)<\/p>\n<p><strong>ZUSCHAUER:<\/strong> 8.000, rund 100 Basler (drei Mannheimer, sechs Braunschweiger)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadion Wis\u00c5\u201ay,Krakau, Polen Mittwoch morgens gegen 6h00 begann diese Tour am Bahnhof in Karlsruhe, wo mich die Autobesatzung bestehend aus Waldhof Mannheim und FC Basel aufsammelte. 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