OLWF: Hammer SpVg – Westfalia Rhynern 2:2 (1:1)

Hammer SpVg Mahlberg-Stadion,
Hamm
Westfalia Rhynern

Die Fahrt ging also nach Hamm, um dort das Hammerderby zu besuchen. Also das Hammer Derby um genau zu sein, zwischen der SpVg und Westfalia Rhynern.

Das Mahlberg-Stadion war heute ordentlich besucht – 1.700 Zuschauer wollten wissen, wo in Hamm der Hammer hängt. Letzteres für uns zweitrangig, allerdings interessierten wir uns schon dafür, was der Gastgeber heute so vollbringen konnte – immerhin ist unser alter A-Jugend-Trainer nun Coach beim HSV. Und hat auch noch einige Spieler mitgenommen, so dass nicht weniger als fünf Ex-Löwen in Hamm spielen. Und davon spielten bis auf Luc Ndjock heute auch alle.

Mahlberg-Stadion, Hamm

Das Stadion – mittlerweile Irgendwas-Arena – verfügt seit Kurzen über eine kleine Tribüne, die das ganze schon sehr oberligatauglich macht, ansonsten ringsum ein paar Stufen. Eigentlich recht hübsch.

Mahlbergstadion, Hamm

Dank der für uns hinterlegten Karten war der Eintritt for gratis, die gesparten Euro wurden direkt in Pommes und Wurst re-investiert. Und zu trinken gab es auch was.

Zum Intro gab es vom Heimpöbel eine Tapete („Heute die drei Punkte holen, Westfalia den Arsch versohlen“). Das war es dann aber auch mit dem Homesupport (Ok, zwei, drei Banner hingen noch an der Tribüne). Die Gäste konnten mit ihrem Kindergeschrei zwar auch nicht punkten, hielten aber länger durch („RHYNERN *klatsch*klatsch*klatsch*“).

Das Spiel durchaus spannend – der HSV ging schnell in Führung, ließ sich aber mit zunehmender Spielzeit immer mehr das Heft aus der Hand nehmen. Kurz vor dem Pausentee gab es den Ausgleich und direkt nach Wiederanpfiff die Führung für die Gäste.

Nun wachte die Spielvereinigung aber auf und drängte mindestens auf den Ausgleich der in der 85. Minute auch fiel.

Abpfiff, Abmarsch, Abfahrt. Fix und alle wieder in Braunschweig.

HAMMER SPVG: Trifon Gioudas – Dennis Jungk, Haci Sefa Arslan, Sebastian Krug, Michael Oscislawski – Rouven Meschede (Ferhat Cerci, 64′) – Ersin Kusakci (Michael Erzen, 81′), Dursun Akdag, Emre Demir, Nils Hönicke (Eymen Brahim, 57′) – Jochen Höfler. TRAINER: Goran Barjaktarevic

WESTFALIA RHYNERN: Dennis Wegner – Dustin Wurst, Thorben Menne, David Schmidt, Dennis Idczak (Jan Apolinarski, 67′) – Tobias Urban (Niklas Rieker, 84′), Felix Bechtold – Mahmut Yavuzaslan (Dennis Rödel, 88′), Burak Yavuz, Adem Cabuk – Lennard Kleine. TRAINER: Björn Mehnert

SCHIRI: Thorben Siewer (Drolshagen)

TORE: 1:0 Emre Demir (6′), 1:1 Lennard Kleine (45’+1′), 1:2 Adem Cabuk (46′), 2:2 Sebastian Krug (85′)

ZUSCHAUER: 1.700, wohl so fiftyfifty Heim:Gast

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