VL Sachsen-Anhalt: VfL 96 Halle – VfB Sangerhausen 1:6 (1:1)

VfL 96 Halle Stadion am Zoo,
Halle
VfB Sangerhausen

Da sich niemand fand, mit dem man die Reise ins wilde Sachsen-Anhalt unternehmen konnte, wurde kurzerhand Mutters Vehikel gekapert und nach dem Mittagessen die Reise nach Halle angetreten.

In der Saalestadt gab es dann einige Schwierigkeiten, den Weg zum Stadion zu finden (eigentlich ganz simpel, nur darf man da, wo man muss, nicht abbiegen und das Umfahren der Probleme erwies sich als nicht ganz trivial) – trotzdem konnte ich rechtzeitig zum Kick-Off den Golf vor dem Stadioneingang parken.

Kasse in Halle...

Das Stadion am Zoo verfügt über eine Gegengerade mit einigen Stufen, die zur Hälfte dem Gästeanhang vorbehalten ist, sowie über eine unüberdachte „Haupttribüne“ mit Sitzbänken in den Vereinsfarben rot und blau.

Zu der heutigen ersten Partie in der Verbandsligasaison hatten sich offiziell enttäuschende 222 Zuschauer eingefunden, darunter gut 50 Gäste aus Sangerhausen, die auch einen durchaus annehmbaren Support ablieferten.

VfB Sangerhausen Fans

Das Spiel begann einigermaßen ereignislos – doch nach nur etwa zehn Minuten begannen die Gäste ihre Scheu abzulegen und konnten nach gut 20 Minuten nach einem schönen Alleingang mit 1:0 in Führung gehen.

Zwar konnten die Hallenser zehn Minuten später ausgleichen, jedoch war ein deutlicher Klassenunterschied des blau-roten Tradionsclub zu dem vom ehemaligen DDR-Nationalspieler und Coach von (ausgerechnet…) Hannover 96 Eberhard Vogel betreuten VfB zu erkennen.

In der 40. Minute erkannte der Linienrichter als Einziger ein Abseits, sonst hätte es hier schon 2:1 für Sangerhausen gestanden.

Bei dem 1:1 blieb es zur Pause, die ich zu einer Stadionrunde nutzte.

Nach dem Seitenwechsel brauchte der Gast nur ein paar Minuten, um wieder in Gang zu kommen und dann ein wahres Feuerwerk abzubrennen – wobei da der Keeper der Heimmannschaft nicht unbeteiligt war.

Für ein kleines Feuerwerk sorgten auch die Gästefans, die nach dem 2:1 ein wenig Rauch zündeten, was von einem Spieler gelöscht wurde und sofort den wütenden Einsatz eines Betreuers provozierte.

Noch vier weitere Tore gab es in diesem recht harten aber ansehnlichen Spiel zu bewundern, dazu einen verschossenen Elfmeter von den blau-weißen Sangerhäusern und immerhin einen Pfostentreffer der Hallenser.

Direkt nach dem Abpfiff ging es aus dem Stadion und mit dem Auto nach Wolfsburg…

TORE: 0:1, 1:2 Milan Janicek (23′, 50′), 1:1 Tobias Friedrich (33′), 1:3, 1:5 Maik Rüdiger (52′, 71′), 1:4 Michał Obrtlik (59′), 1:6 André Meyer (87′)

ZUSCHAUER: 222, davon geschätzte 55 Gäste (hey, die Hallenser haben mit den Schnappszahlen angefangen…) aus Sangerhausen

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