Gelsenkirchen

Das freie Länderspielwochenende war schon als frei weggeplant, als bei Facebook über das Privatspiel Schalke Amateure – BSG Chemie Leipzig geschrieben wurde.
Reine Szeneveranstaltung, in der Glückauf-Kampfbahn, von Chemie mehrere hundert Leute angekündigt.
Kurz darauf hatte sich auch eine Autobesatzung aus Braunschweig gefunden, sich auf den Weg nach Gelsenkirchen zu machen. Der Fahrer lockte gar mit einer Kiste Bier, was zwar gar nicht nötig gewesen wäre, aber dennoch dankbar angenommen wurde.
Sonntag früh ging es also auf die Bahn, die Wettervorhersage versprach nichts gutes, aber das Wetter kann man sich ja schön trinken.
Eine halbe Stunde vor Kick-Off waren wir am Hornbach neben dem Stadion und wollten nun rechtzeitig zum vermuteten Pyro-Intro ins Stadion, als uns recht deutlich klar gemacht wurde, dass wir keine Schalker seien und uns verpissen sollen. Tja, hätten wir heute morgen mal auf die Körperpflege verzichtet, wir wären wohl rein gekommen.
Spaß beiseite – letzendlich völlig korrekt, hätten wir wohl nicht anders gehandhabt. Und wir waren auch nicht die Einzigen, die „enttarnt“ wurde.
So hat es diesmal also uns getroffen und wir standen etwas ratlos rum, ehe der Entschluss gefasst wurde, nicht noch andere Wege ins Stadion zu probieren, sondern stattdessen den Oberligakracher SpVgg Erkenschwick vs. TuS Ennepetal zu besuchen. Keiner von uns fünf war bislang im Stimbergstadion, für mich besonders reizvoll, fällt damit doch endlich mal wieder ein alter Zweitligaground.
Zuvor machten wir aber noch einen kurzen Abstecher zum ollen Parkstadion, absolut erschreckend was da passiert ist. Ich hatte echt Tränen in den Augen – immerhin habe ich hier vor knapp 25 Jahren mein erstes Auswärtsspiel des BTSV besucht. Endstand 5:1 für die Eintracht.

Parkstadion, Gelsenkirchen 2013

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