Pokal: Freie Turnerschaft – BTSV II 4:5 n.E. (1:1, 0:0)

FT Braunschweig Jahnplatz,
Braunschweig
Eintracht Braunschweig

Auf dem Jahnplatz – Sportstätte der SpVgg Wacker Braunschweig – gegenüber der Wolters-Brauerei stand am heutigen Abend das zweite Halbfinale um den Woltersflutlichtpokal auf dem Programm.

Unsere glorreiche Zwote kreuzte die Klingen mit „der braunen Scheiße“ vom Prinzenpark, die Zwote der freien Turnerschaft war ja schon im Sommer Pokalgegner unseres Nachwuchses.

Bei einer verfickten Schweinekälte wurden brav drei Euro Eintritt bezahlt, eine Bratwurst vertilgt und dann das Spiel unter nur mäßiger Flutlichtbeleuchtung betrachtet.

Von einem Oberligisten kann man eigentlich ja schon erwarten, dass man einen durchschnittlichen Verbandsligisten deutlich dominiert, aber dem war nicht wirklich so, lange Zeit plätscherte das Spiel auf extrem niedrigem Niveau vor sich hin, so dass man seine Zeit mehr mit dem Pflegen zwischenmenschlicher Beziehungen (nicht, was Ihr denkt, Ihr Ferkel) verbrachte, denn mit der Spielanalyse.

Eine Viertelstunde vor Schluß gelang dann dem kleinen Urgac sogar das 1:0 für die Turner, der Treffer konnte jedoch postwendend egalisiert werden.

Bis zum Schluß der Partie dann doch mal der BTSV am drücken, es blieb jedoch beim 1:1.

Die bereits erfrorenen Füße dankten dem Schiedsrichter dafür, dass man gleich zum Elfmeterschießen antrat, statt noch eine Verlängerung ertragen zu müssen.

Die Turner zeigten Nerven, Dimi auch, aber die Turner halt einmal mehr, so dass man schließlich mit einem 5:4 den Platz als Sieger verließ und nun am 30. April 2008 auf den SV Broitzem trifft.

BTSV: Nico Lauenstein – Maik Littmann, Christoffer Pieper, Marco Dimitrijevic, Fabian Krüger (Morsi Barkallah, 88′) – Felix Dierschke, Andreas Ladwig, Lars Fuchs (Tobias Mende, 46′), Jan Washausen – Rick Latus, Philip Specka (Maximilian Dentz, 61′). TRAINER: Uwe Hain

TORE: 1:0 Firat Urgac (75′), 1:1 Maik Littmann (76′). Elfmeterschützen für den BTSV: Andreas Ladwig, Jan Washausen, Morsi Barkallah, Tobias Mende, Marco Dimitrijevic (verschießt)

ZUSCHAUER: 100 Unentwegte harrten in der arktischen Kälte aus

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