Verbandspokal: 1. FC Kieselbronn – SV Sandhausen 2:5 (1:2)

1. FC Kieselbronn Sportplatz Heinloch,
Kieselbronn
SV Sandhausen

Der heutige Tag musste zunächstmal herumgebracht werden, bevor Abends dann der fussballerische Leckerbissen auf dem Programm stehen sollte.

So gings also nach dem Frühstück erstmal in die Pfalz, wo der Burgground Trifels gehakt wurde – sehr empfehlenswert.
Die örtlichen Turmfalken boten eine gute Show, ein paar fliegende Ameisen wurden gnadenlos weggeklatscht. Das örtliche Kommando Echse war groß am rumposen, nachdem die Picos aber einen Schwanz an uns verloren, war das grosse Flitzen angesagt. Pussies!

Nach einem kleinen Abstecher ins Elsass gings dann per Fähre über den Rhein und zu meinem Lieblingskiosk (gleichzeitig Topsponsor vom Motoballrekordmeister Taifun Mörsch!), wo bei einem Bierchen den Schiffen auf dem Rhein hinterhergeguckt werden konnte, eh man sich sputen musste, um das Nest Kieselbronn in der Nähe von Pforzheim noch rechtzeitig zu erreichen.

Pünktlich zum Anpfiff war man da – der ganze Ort war auf den Beinen, immerhin 1.200 Zuschauer konnte der Tabellenführer der Kreisliga Pforzheim heute begrüßen – zwar war dies „nur“ das Halbfinale um den Hoepfnerpokal, da die TSG Hoffenheim jedoch quasi als Aufsteiger in die zweite Liga feststeht, wäre der zweite Finalist somit automatisch im DFB-Pokal. Nicht die schlechteste Motivation für den Siebtligisten!

Die Sportanlage in Kieselbronn war übrigens besser als befürchtet, immerhin gabs ein paar Stufen auf der einen Geraden. Naja.

Es war kaum zehn Minuten gespielt, als der SV Sandhausen (der sich ja auch noch Hoffnung auf den Aufstieg in die Regionalliga machen darf) das 1:0 erzielen konnte – wer nun dachte, dass der Oberligist seinen Stiefel jetzt locker runterspielen würde, der sah sich getäuscht.

Nur drei Minuten später ein absolutes Jahrhunderttor – ein langer Abschlag vom Keeper der Hausherren, der Ball springt noch einmal auf und dann über den Sandhausener Torhüter. Ausgleich! Und frenetischer Jubel (was man beim 1:0 nicht behaupten konnte – da dachte ich erst, es wären überhaupt keine Gäste da, ca. zehn Sandhäuser mögen es dann aber doch gewesen sein. Support jedoch komplett Fehlanzeige).

Von einem Klassenunterschied war lange nichts zu sehen, dennoch war Sandhausen einfach routinierter und konnte somit auch 2:1 noch vor der Pause in Führung gehen.

Nach dem Seitenwechsel dann auch schnell das 3:1, was aber immer noch keine Vorentscheidung sein sollte – erneut sah der Gästekeeper nicht gut aus und kassierte nicht nur den Anschlußtreffer sondern verletzte sich bei der Aktion auch noch am Knie und musste ausgewechselt werden.

Letztendlich waren die Kieselbronner dann aber mit ihren Kräften am Ende, Sandhausen legte noch zwei Treffer nach, so dass man den SV Sandhausen wohl in der kommenden Saison im DFB-Pokal antreffen kann.

Die Kieselbronner waren auch nicht wirklich enttäuscht, im Gegenteil – man konnte zu Recht stolz auf die abgelieferte Leistung sein und feierte noch mit dem Publikum.

Für uns gings abermals in die Karlsruher Stammkneipe – denn heute war Kannentag ;-)

TORE: 0:1 Akram Abdel-Hag (8′), 1:1 Wolfgang Lutz (11′), 1:2 Szabo David (27′), 1:3 und 2:5 Emmanuel Akwuegbu (46′, 73′), 2:3 Daniel Fuchs (57′), 2:4 Dejan Svjetlanovic (61′)

ZUSCHAUER: 1.200, ca. 10 Gäste

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