U21 EM: Portugal – Belgien 0:0

Portugal Euroborg,
Groningen, Niederlande
Belgien

Kurz nach Anpfiff erreichten wir das Stadion Euroborg, eigentlich eher ein Einkaufszentrum mit Sportplatz – aber viel schlimmer als in Basel.

Euroborg, Groningen, Niederlande

Auf einem völlig leeren Parkplatz wurde der fahrbare Untersatz abgestellt und zum Stadion gesprintet – was direkt von einem Parkwächter vereitelt wurde, der uns darauf hinwies, dass dieser Parkplatz den zu erwartenden Massen an Behinderten vorbehalten sei.

Für Rocky hieß dies also, den Wagen zähneknirschend umzuparken, wir kümmerten uns derweil um die Tickets, die es genau auf der anderen Stadionseite gab. Immerhin gab’s für dieses Spiel „Buy one, get one free“, so dass wir für grad mal 5 Euro in den Genuss dieses Fußballleckerbissens kommen konnten.

...das UEFA-CasinoNachdem wir dann noch falsch zum passigen Eingang geschickt worden waren, wurde die (das?) Euroborg ungefähr zur 20. Spielminute beim Spielstand von 0:0 betreten. Wie man später mitbekam, hatten wir eine kleine Rangelei als bisher einzigen Höhepunkt verpasst – schade.

Das Spiel heute wollten grad noch 3.500 Zuschauer sehen, darunter eine kleine Handvoll Portugiesen (auch hier darf man von Expats ausgehen), sowie einer etwas größeren Handvoll Belgier. Während erstere immerhin ab und zu versuchten Stimmung zu machen, waren die Belgier mucksmäuschenstill.

Außerdem war erwartungsgemäß auch der ein oder andere Hopper vor Ort – einzig „Greven on Tour“ hing fernsehgerecht für EuroSport. Groningen lässt sich ja dem Vernehmen nach nicht besonders einfach mit einem Punktspiel haken, da man sich da wohl ziemlich mit Tickets und Fancards für Deutsche anstellt.

Das Spiel war ziemlich öde, beide Teams würde ich als etwa gleichstark bezeichnen, Höhepunkte gabs aber keine.

Euroborg, Groningen, Niederlande

Und leider auch keine Tore – somit also das 14. torlose Unentschieden in dieser Saison…

Nach Abpfiff gings zurück zum Auto – und da gabs dann als negativen Höhepunkt einen platten Reifen: ein fetter Eisendorn hatte sich in den Pneu gebohrt, also war erstmal Reifenwechsel angesagt – so kann man dem Abfahrtsstau natürlich auch entgehen. Auf jeden Fall wären die angedrohten 50 Euro fürs Falschparken (auf dem geterrten Behindertenparkplatz) billiger gewesen.

Auf dem schnellsten Weg gings anschließend ins heimische Braunschweig, wo man gegen halb drei auch müde und erschöpft eintraf.

ZUSCHAUER: 3.500, 100 Portugiesen, 400 Belgier (ist nur ne ganz grobe Schätzung)

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