Archiv für die Kategorie ‘Champions League’

Champions League: FC Oţelul Galaţi – FC Basel 2:3 (0:3)

Dienstag, 22. November 2011
FC Oţelul Galaţi Stadionul Național,
Bucureşti, RUMÄNIEN
FC Basel

ZUSCHAUER: 5.787

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CL: SK Slavia Praha – Steaua Bucureşti 2:1 (1:1)

Mittwoch, 19. September 2007
SK Slavia Praha Evžena Rošického,
Prag, Tschechien
Steaua Bucureşti

Mittwoch Mittags startete unsere kleine Tour auf den Balkan, beim örtlichen Sixt war Treffpunkt. Nach Erledigung der Formalitäten und einem kleinen Shoppingstopp wurde der Kurs auf die tschechische Hauptstadt genommen, wo abends das Spiel zwischen Slavia und Steaua Bukarest stattfand.

Die goldene Stadt wurde problemlos erreicht und ebenso reibungslos fand man den Weg zum Stadion, wo der Wagen abgeparkt, sich erfolglos gegen einen Schwarzhändler („but it’s sold out!“ – jaja, Deine Mudda!) gewehrt, für rund 20 Euro regulär Tickets erstanden und ein kurzer Abstecher ins riesige Strahov (größtes Stadion der Welt) gemacht wurde, wo mittlerweile im Innern von Sparta ein Nachwuchszentrum errichtet worden war.

Nach kurzem Sightseeing gings zu Fuß in die City, wo ein böhmisches Restaurant aufgesucht wurde, wo es leider kleinere Verständigungsschwierigkeiten beim Essenbestellen gab – keine Ahnung, was man an „Steak with french fries“ missverstehen kann…

Wie dem auch sei – einigermaßen gesättigt gings per Taxi zurück auf den Berg und zu unseren Plätzen neben dem Gästesektor, der erstaunlicherweise gar nicht mal schlecht gefüllt war. Ich hatte bestenfalls mit einer handvoll Normalos und VIPs gerechnet, aber unter den 800 Gästen war dann doch die Hälfte der aktiven Szene zuzurechnen.

Evžena Rošického, Praha

Evžena Rošického, Praha

Ansonsten waren noch ein Haufen Hopper bei diesem Spiel zugegen – warum man da dann aber unbedingt mit den Farben seines Clubs rumrennen muss – man weiss es nicht (Gruß an dieser Stelle an die Suptras Rostock und den St. Pauli-Hampel)

Schalparade von Slavia

Zu Spielbeginn gabs von den Rumänen einen ordentlichen Tifo und einiges an Rauch und Vogelschreck, während auf der Heimseite eine etwas langweilige Choreo präsentiert wurde. Papptafeln und eine Bart Simpson-Fahne, naja…

Choreographie von Slavia Praha

Die nachhaltige Pyroaktion der Gäste hatte nun auch die Staatsmacht auf den Plan gerufen, die zwar den Block enterte, was jedoch ohne die befürchteten (oder von Mancheinem erhofften) Riots ablief.

Pyro von Steaua Bucuresti

Die Prager konnten früh mit 1:0 in Führung gehen, was einen Besoffski vor uns dazu veranlasste, den Bauzaun zu killen, der die Pufferzone zu den Rumänen abgrenzte und sich auch schier nicht mehr beruhigen lassen wollte. Damit nervte er dann in der Folgezeit, nicht nur uns, sondern auch die Armen, die unter ihm sitzen mussten und auch hin und wieder mit Bierduschen bedacht wurden.

Der Ausgleich für Steaua wurde im Awaysektor nochmal mit ein wenig Rauch und Bengalen gefeiert, woraufhin die Polizei erneut in den Block latschte und sich da dann auch nicht mehr wegbewegte – blieb aber trotzdem alles ruhig.

Polizei vorm Steaua Bucuresti-Sektor

In der Pause versuchte unser Besoffski – ganz der Gefahrensucher – über den Zaun in den Gästeblock zu klettern, ich glaube, es war sein Glück, dass die Gäste dank großzügiger Beflaggung auch an den Seitenzäunen nichts davon mitbekommen haben. Die hätten sich um den Kunden sicher liebevoll gekümmert.

Pyro von Steaua Bucuresti

Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigten die Gäste noch eine kleine Choreo aus Folien und einem Spruchband zum 60. Geburtstag von Steaua, die auch erstaunlich lange präsentiert wurde.

Choreographie von Steaua Bucuresti

Sportlich verlor das Spiel an Klasse, Slavia konnte noch das 2:1 erzielen, damit waren dann auch alle Höhepunkte abgearbeitet.

Nach Abpfiff gings für uns zum Auto und staubedingt auf Umwegen zu unserer Route für die Weiterreise nach Sarajevo…

TORE: 1:0 Zdenek Senkerik (13′), 1:1 Dorin Goian (33′), 2:1 Tijani Belaid (63′)

ZUSCHAUER: 15.723, darunter ca. 800 Gäste

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CL Quali: FC Basel – Werder Bremen 2:1 (1:0)

Mittwoch, 10. August 2005
FC Basel St. Jakob-Park,
Basel, Schweiz
Werder Bremen

Mal wieder direkt von der Arbeit ging es mit dem ICE nach Basel – eine unspektakuläre Fahrt, nur aufgelockert durch etwas planlose Werder-Fans, die irgendwie nicht glauben wollten, daß es klüger ist, in Basel-Bad auszusteigen („Aber das ist doch noch n deutscher Bahnhof und Basel liegt doch in der Schweiz!“) – naja, der Klügere gibt nach, ich bin am badischen Bahnhof raus, die Jungs sind zum SBB weitergefahren.

Mit dem Bus gings zügig zum Joggeli, wo bei schönem Sommerwetter bereits einiges los war. Also erstmal das Ticket abgeholt und noch kurz an der Geschäftsstelle vorbeigeschaut, ehe es mit ein paar Halben zur Tanke ging, wo auf die Abordnung der Braunschweiger Ultras gewartet wurde, die kurz darauf auch eintrafen.

Im Stadion ging es dann zu den Kameraden vom Inferno und man konnte sich schon langsam für den Support fertig machen.

Geschätzte 1.000 Bremer waren anwesend, die auch eine sehr nette Stimmung verbreitet haben – zu hören waren sie zwar nicht, aber der Block war oft in Bewegung, unterstützt von ein paar Doppelhaltern und Schwenkern.

Werder-Fans

Die Muttenzerkurve präsentierte heute eine kleine Choreo aus blauen und roten Plastikfähnchen und einem Graffititransparent, welches unter das Dach gezogen wurde. Nichts außergewöhnliches, aber doch ganz nett.

Das Spiel begann aus Basler Sicht durchaus ansprechend, trotzdem dauerte es bis zur 15. Minute, ehe die erste Großchance auf Schweizer Seite zu verzeichnen war.

In dieser Phase konnten die Bremer nur durch allerhand unfaire Aktionen auf sich aufmerksam machen – schade, dass der Schiri da nicht gleich mal hart durchgegriffen hat.

In der 28. Minute dann das 1:0 von David Degen, der sich immer weiter aus dem Schatten seines Zwillingsbruder herausspielt.

Werder war nach diesem Tor sichtlich geschockt und Basel versuchte nachzulegen, was aber zunächst nicht gelingen sollte.

Nachdem Chipperfield kurz vor der Pause noch eine 100% Chance versiebte, ging es in die Kabine.

Basel drückte in der zweiten Hälfte weiter und Bremen kann im Moment nur dagegenhalten, so ist es auch nur folgerichtig, daß Rossi Reinke nach einer Vorlage von Petric (ausgerechnet…) schön tunneln konnte.

Statt weiter die kämpferischen Tugenden auszuspielen und möglicherweise sogar noch einen höheren Sieg zu erzielen, verflachte das Basler Spiel nun leider ein wenig, so dass die Norddeutschen besser zum Zug kamen.

In der 74. Minute machte Miroslav Klose alles richtig – 2:1…

Nun verkehrten sich die Verhältnisse: Basel war auf „Ergebnis halten“ fixiert, wohingegen die Bremer noch den Ausgleich anstrebten.

Auch Standardsituationen konnten den FCB nicht mehr weiter bringen, so dass man mit dem 2:1 letztendlich zufrieden sein musste. Für die Bremer ist das erzielte Tor natürlich ebenfalls Gold wert, so dass wohl keiner wirklich unglücklich nach Hause fuhr.

Mich zog es wieder zum Badischen Bahnhof und mit dem Zug zurück nach Karlsruhe, wo ich kurz vor zwei in der Früh auch in meinem Bett lag.

FC BASEL: Patrick Zuberbühler – Reto Zanni, Alexandre Quennoz, Boris Smiljanic, Kléber de Carvalho Correa – Papa Malick Ba, David Degen, Scott Chipperfield (Julio Hernan Rossi, 46′) – Matias Emilio Delgado (Ivan Ergic, 65′) – Mladen Petric, Mile Sterjovski (Baykal Kulaksizoglu, 70′). TRAINER: Christian Gross

WERDER BREMEN: Andreas Reinke – Ümit Davala, Petri Pasanen, Naldo, Jelle Van Damme (Christian Schulz, 46′) – Jurica Vranjes, Johan Micoud, Torsten Frings (Patrick Owomoyela, 65′), Tim Borowski – Miroslav Klose, Ivan Klasnic. TRAINER: Thomas Schaaf

SCHIRI: Paul Allaerts (Belgien)

TORE: 1:0 David Degen (28′), 2:0 Julio Hernan Rossi (52′), 2:1 Miroslav Klose (74′)

ZUSCHAUER: 28.101, ich tippe mal auf so ca. 1.000 Bremer

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