Archiv für Dezember 2005

DFB-Pokal: 1. FC Kaiserslautern - FSV Mainz 05 4:5 n.E. (1:0, 1:1, 1:1)

Dienstag, 20. Dezember 2005
1. FC Kaiserslautern Fritz-Walter-Stadion,
Kaiserslautern
FSV Mainz 05

Mit Kollege Björn sollte es eigentlich per Bahn nach Lautern gehen, glücklicherweise wurde dieses Vorhaben noch rechtzeitig wegen mäßiger Zugverbindungen aufgegeben, so daß es wir also per PKW anreisten.

Nachdem der Wagen auf einem Park+Ride-Platz abgestellt worden war und die restliche Strecke zum Betze per Bus zurückgelegt worden war, hieß für mich nach mehr als zehn Jahren also rauf auf den Berch.

Die von RoBri besorgten Karten waren dann auch direkt unter dem Dach, so daß sich meine Hochgebirgserfahrung auch mal beim Fußball auszahlen konnte.

Leider wirkte sich dies aber auf meinen Plan des großzügigen Alkoholkonsums negativ aus, naja, man muß ja auch nicht immer beim Fußball saufen.

Die Stimmung war auf beiden Seiten ziemlich gut, wobei bei den Mainzern leider aufblasbare Trikots in himmelblau von einem Sponsor einen ziemlichen Erfolg hatten. Warum die nicht alle zu Spielbeginn aufgeblasen aufs Feld flogen wird wohl das Geheimnis der Rheinhessen bleiben.

Das Spiel fand ebenfalls auf ziemlich hohem Niveau statt, bis kurz vor Ende der ersten Hälfte war der FCK das klar bessere Team, dem die Mainzer nicht viel entgegenzusetzen hatten. So gingen die Pfälzer nach ca. einer halben Stunde auch mit 1:0 in Führung.

Die war wohl die Initialzündung für die Karnevalisti, die nun immer besser ins Spiel kamen und noch vor der Pause ein paar gute Szenen hatten.

Nach dem Seitenwechsel war es weiterhin die Klopp-Truppe, die das Spiel machte und durch da Silva auch den verdienten Ausgleich erzielen konnte.

Herrausragender Mann heute auf dem Feld der Schiri, der dem Spiel wirklich nicht gut tat - zum Glück sind mir beide Teams herzlich egal, ich wäre sonst wahrscheinlich durchgedreht.

Nach 90 Minuten (und je einem nicht gegebenen Elfmeter für beide Teams) ging es also in die Verlängerung, die aber auch keine weiteren Tore brachte, so daß es mal wieder Elfmeterschießen hieß.

Ich hatte ja in der letzten Saison bereits das Vergnügen gehabt, dem vergeigten Elfmeterschießen der Mainzer in Karlsruhe beizuwohnen, so daß ich ihnen nun wünschte, ihnen dieses Mal mehr Glück zu bringen.

Trotz zwei zu Anfang versemmelter Elfer kamen sie nochmal ran und waren am Ende die Glücklicheren - auch weil der Schiri ein verwandeltes Elfmetertor der Lauterer nicht anerkannte.

Für uns hieß es nun den Abstieg wagen und das Auto wiederfinden, was auch problemlos gelang.

1. FC KAISERSLAUTERN: Jürgen Macho - Ingo Hertzsch, Torsten Pletsch, Fabian Schönheim, Axel Bellinghausen - Hervé Nzelo Lembi (Stefan Blank, 111′), Marco Engelhardt - Mihail Mikic (Daniel Halfar, 84′), Ervin Skela, Halil Altintop - Boubacar Sanogo (Ferydoon Zandi, 110′). TRAINER: Wolfgang Wolf

FSV MAINZ 05: Dimo Wache - Christian Demirtas, Manuel Friedrich, Nikolce Noveski, Marco Rose - Otto Addo (Fabian Gerber, 72′), Milorad Pekovic (Christof Babatz, 118′), Antonio Da Silva - Mohamed Zidan, Michael Thurk (Petr Ruman, 90′) - Benjamin Auer. TRAINER: Jürgen Klopp

SCHIRI: Michael Weiner (Hasede)

TORE: 1:0 Marco Engelhardt (29′), 1:1 Antonio Da Silva (62′).
Elfmeterschießen: 1:0 Stefan Blank, Christof Babatz verschießt, 2:0 Ingo Hertzsch, Jürgen Macho hält den Elfmeter von Christian Demirtas, Ferydoon Zandis Schuß springt von der Latte, 2:1 Antonio da Silva, Dimo Wache hält gegen Halil Altintop, 2:2 Faban Gerber, 3:2 Marco Engelhardt, 3:3 Mohamed Zidan, Daniel Halfar verschießt schießt, 3:4 Petr Ruman

ZUSCHAUER: 36.689

UEFA-Cup: AS Roma - FC Basel 3:1 (2:0)

Mittwoch, 14. Dezember 2005
AS Roma Stadio Olimpico,
Roma, Italien
FC Basel

Nach ziemlich genau elf Monaten sollte es also mal wieder in die ewige Stadt gehen - ein günstiger Flug war schnell gefunden, nun mußte ich nur noch nach Hahn kommen - also mit dem letzten Zug nach Heidelberg, da ne Stunde lustig Aufenthalt ehe der Bus durchstartete.
Kaum Eingestiegen übermannte mich dann auch die Müdigkeit, so daß ich erst am Flughafen wieder aufwachte.

Dort warteten schon unsere Mannheimer Freunde in größerer Zahl und man begab sich bald durch den Security Check, um noch ein Frühstücksbierchen zu genießen.

Pünktlich hob die blau-gelbe Maschine dann auch ab und kaum hatte man es sich versehen, landeten wir auch schon in Ciampino vor den Toren Roms.

Etwa zeitgleich kam auch ein Flieger aus Basel, in dem auch die ersten Bekannten waren, die uns gewohnt freundlich begrüßten.

Nach kurzer Wartezeit landete dann schließlich auch noch der EasyJet-Flug aus Berlin, in dem der Braunschweiger Pöbel mitflog.

Erstaunlicherweise gab es nirgendwo auch nur die geringsten Probleme, stand die ganze Tour doch bis kurz vorher auf der Kippe.

Für uns Krawalltouristen wurde auch direkt am Flughafen einiges geboten - das Abflugterminal wurde wegen einer Bombendrohung geräumt und ein herrenloser Koffer vor dem Eingang gesprengt.

Mit Bus und Bahn ging es in die City, wo nach kurzem und planlosen Rumlatschen der Basler Hauptmob getroffen wurde und man es sich erstmal für längere Zeit in der Sonne auf der spanischen Treppe gemütlich machte und ein paar Biere genoß.

Nach einigen Stunden ging es dann von dort zur Piazza Popolo, wo der Haupttreffpunkt für alle Basler und Freunde war. Ein Penner mit lecker eitrigem Pflaster am Hals ließ sich durch uns nicht wirklich stören und schlief hinter unserer Bank den Schlaf der Gerechten.

Irgendwann wurde dann zum Aufbruch geblasen, mit Polizeieskorte ging es zu einem Park etwas außerhalb, wo die Busse warteten, die uns zum Olympiastadion bringen sollten.

Dort angekommen gab es dann einiges Theater, da nur Leute mit Ticket UND Voucher vom FC Basel eingelassen wurden - und zwar nach Vergleich der Personalien mit den auf den Tickets aufgedruckten Namen. Einige hatten sich die Tickets aber direkt in Rom gekauft und schauten dadurch in die Röhre, wiederum andere blieben aus Solidarität mit den Ausgesperrten vor den Toren des Stadions.

Nach mehreren Durchsuchungen seitens der Carabinieri war man dann aber im Stadion, welches heute nur zu ca. einem Viertel gefüllt werden sollte.

Der FC Basel verlor das letzte Spiel der Gruppenrunde zwar mit 3:1, da der bereits für die Zwischenrunde qualifizierte RC Strasbourg jedoch in der 94. Minute noch den Ausgleich gegen Crvena Zvezda (Roter Stern Belgrad) erzielte, konnten auch die Basler ein weiterkommen bejubeln!

Auf den Rängen begann der Support in Halbzeit eins einigermaßen verhalten, nach der Halbzeit gab es dann aber noch eine ordentliche Pyroeinlage und durchaus laute Unterstützung.

Basler Pyromanie

...und noch mehr Basler Pyromanie

Nach dem Spiel und der obligatorischen Blocksperre durfte man dann irgendwann wieder zu den Bussen, die dann aber auch noch lange auf die Abfahrt warteten und uns schließlich samt Polizeieskorte unter Blaulicht zum Bahnhof brachten - leider nicht wie erwartet nach Termini sondern zu einem Vorortbahnhof - also dort erstmal in den erstbesten Zug in die City.

Nun ist Rom in der Woche nachts nicht grade eine pulsierende Weltstadt, so daß wir doch erstmal ein wenig hilflos waren, wo es hingehen soll (…und sich einige für den Bezug eines Zimmers in der Jugendherberge entschieden…).

Nach kurzem Hin und Her wurde dann aber ein Dönerladen besetzt und dem dortigen Besitzer ein Wahnsinnsumsatz beschert. Irgendwann meinte der gute Mann jedoch - es war so gegen 3h morgens, daß er jetzt doch mal schließen wollen würde und das ja auch illegal sei… Auch unser Vorschlag, doch einfach die Tür zuzumachen und uns in Ruhe zu lassen, konnten den guten Mann nicht überzeugen. In dem man den Guten aber erstmal eine ganze Zeit ignorierte, konnte der Rausschmiss in die kalte Römer Nacht noch ein wenig herrausgezögert werden - irgendwann mußten wir dann aber doch kapitulieren.

Vor der Tür fand uns direkt ein Penner sympathisch und schaffte es, uns durch die Römer Nacht zu treiben - niemand wollte sich von ihm anfassen lassen, wir hatten unseren Spaß, er hatte offenbar auch seinen Spaß, also sei es drum.

Netterweise hatten ein paar fliegende Verkäufer noch ihre Stände offen, so daß man sich wenigsten noch ein wenig mit Bieren eindecken konnte und dann vor dem mittlerweile geschlossenen Bahnhof auf den Morgen und damit den Bus zum Flughafen wartete.

Neben ca. 20 Leuten aus Braunschweig und Basel bestand diese illustre Gesellschaft noch aus diversen Pennern, die ebenfalls kein zu Hause ihr eigen nennen konnten.

Wir überlegten gerade, den Hut rumgehen zu lassen, um für einen Bum-Fight der Jungs zu sammeln, als es bei denen auch schon losging - eine nette Keilerei von zwei Tippelbrüdern, immer wieder durch zwei andere angeheizt. Technisch auf hohem Niveau, wenn der Alkohol nur nicht die Koordination bei den Jungs beeinträchtigt hätte.

Irgendwann war auch diese Vorstellung vorbei und wir hatten immer noch ewig Zeit totzuschlagen, also standen wir alle mehr oder minder genervt in der Gegend rum, bis endlich der Bahnhof öffnete, in dem es nur noch kalt und nicht mehr saukalt war.

War dann auch nur noch n Stündchen eh dann der erste Bus zum Flughafen fuhr und man sich dort auf dem harten Boden zu einem Nickerchen lang machen konnte… Auch das war irgendwann überstanden und es hieß Abschied nehmen, von Rom und den Braunschweiger Kameraden. Der Flug zurück nach Hahn wurde komplett verpennt.

Netterweise bot mir Waldhof-Björn an, Jogges und mich bis Mannheim im Auto mitzunehmen, so daß ich ein wenig früher als geplant den Zug nach Karlsruhe bekommen konnte, wo es ziemlich direkt in die Heia ging, die ich dann auch die kommenden zwölf Stunden nicht mehr verließ.

Fazit: eine absolut geile Tour mit den Freunden vom FC Basel und einer phantastischen Truppe Mannheimer und Braunschweiger Kollegen!

AS ROMA: Gianluca Curci, Christian Panucci (Cristian Chivu, 41′), Philippe Mexes, Cesare Bovo, Alberto Aquilani, Rodrigo Taddei, Daniele De Rossi, Simone Perrotta (Aleandro Rosi, 74′), Leandro Damian Cufré, Francesco Totti, Shabani Nonda (Alessandro Faiolhe Amantino Mancini, 84′). TRAINER: Luciano Spalletti

FC BASEL: Patrick Zuberbühler - Reto Zanni, Patrick Müller, Boris Smiljanic, Scott Chipperfield (Mile Sterjovski, 65′) - Papa Malick Ba (Mladan Petric, 46′) - Matias Emilio Delgado, Ivan Ergic (Baykal Kulaksizoglu, 72′), David Degen - Eduardo Adelino Da Silva, Julio Hernan Rossi. TRAINER: Christian Gross

SCHIRI: Dr. Helmut Fleischer (Deutschland)

TORE: 1:0 Rodrigo Taddei (12′), 2:0 Francesco Totti (44′), 3:0 Shabani Nonda (49′), 3:1 Mladan Petric (78′)

ZUSCHAUER: 16.000, darunter knapp 2000 Basler, ca. 30 Braunschweiger und gut zehn Mannheimer…

BL2: SpVgg Unterhaching - BTSV 1:0 (1:0)

Sonntag, 11. Dezember 2005
SpVgg Unterhaching Sportpark,
Unterhaching
Eintracht Braunschweig

Da folgt ein Freitagspiel dem nächsten, aber wenn man einmal ein Spiel auf einem Freitag haben möchte, dann ist es am Sonntag.

Da ich Samstag auf einer Party in Lübeck weilte, das Spiel in Unterhaching aber einen absoluten Pflichttermin darstellte, war einiges an Reisetätigkeit notwendig.

Nachdem ich am Vortag schon knapp acht Stunden im Zug von Karlsruhe nach Lübeck zurückgelegt hatte, ging es direkt von der Party morgens um vier zum Bahnhof und von dort nach Hamburg.

Leider hatte ich Pech: der Zug nach München war pünktlich bereits gefahren - da der Aufenthalt um diese Uhrzeit auf dem Hauptbahnhof Hamburg nicht wirklich lustig ist, ich zudem müde und durchgefroren war, wurde der nächste Zug nach Hannover bestiegen, wo nach einiger Zeit die Lounge öffnete, die mir ein paar Becher Kaffee und eine saubere Toilette zum kostenlosen beschmutzen bot.

Schließlich ging es gegen halb neun mit dem ICE nach München (in dem bereits die Uelzener um Clemens saßen), bis hinter Würzburg wurde jedoch erstmal geschlafen.

Meiner mangelnden Planung ist es zu verdanken, daß ich in München Pasing ausstieg anstatt zum Hauptbahnhof weiterzufahren. Naja, jedenfalls wurde in Pasing das überflüssige Gepäck im Schließfach verstaut ehe es per S-Bahn nach Unterhaching ging.

Das Wetter heute war kalt aber sonnig, so daß man frohen Mutes den Sportpark betrat und dort auf die üblichen Kollegen traf.

Gut 500 Braunschweiger waren heute hinter München anzutreffen, die Stimmung hätte allerdings besser sein können.

Das Spiel verlief zunächst mit Braunschweiger Vorteilen, aus denen jedoch leider nichts zählbares gewonnen werden konnte.

Leider machte es der Gastgeber besser und erzielte unnötigerweise das 1:0.

Nach der Pause verteidigte Unterhaching die knappe Führung, der BTSV fand blöderweise keine Mittel, um das bayerische Abwehrbollwerk zu knacken, so daß am Ende des Spiels eine weitere Niederlage zu verzeichnen war.

Besonders negativ fielen zwei Dinge auf: zum einen der Hachinger Stadionsprecher, der erfolglos wie albern das Heimpublikum animieren wollte, sowie die riesige Zahl von Kindern, da es für das heutige Spiel eine Freikartenaktion gab.

Nach dem Kick ging es wieder nach Pasing, wo noch einiges an Zeit totgeschlagen werden mußte, ehe es per Intercity nach Karlsruhe ging.

SPVGG UNTERHACHING: Philipp Heerwagen - Ralf Bucher, Necat Aygün, Darlington Omodiagbe, Stefan Frühbeis - Carsten Sträßer, Thomas Sobotzik, Patrick Ghigani, Stefan Buck - Robert Lechleiter, Christoph Teinert. TRAINER: Heribert Deutinger

BTSV: Thorsten Stuckmann - Finn Holsing (Dustin Heun, 60′), Martin Amedick, Marco Grimm, Jan Tauer - Dennis Brinkmann - Benjamin Siegert, Patrick Bick, Kosta Rodrigues (Lars Fuchs, 60′) - Daniel Graf, Jürgen Rische. TRAINER: Michael Krüger

SCHIRI: Markus Kuhl (Bornheim)

TORE: 1:0 Christoph Teinert (37′)

ZUSCHAUER: 5.500, davon 550 Braunschweiger

OL Nord: Arminia Hannover - BTSV II 4:0 (2:0)

Sonntag, 04. Dezember 2005
Arminia Hannover Rudolf-Kalweit-Stadion,
Hannover
Eintracht Braunschweig

Da ich am Vortag (und genaugenommen noch bis zehn Uhr morgens) auf einer Feier in Hannover war, fiel mir das Aufstehen nicht besonders leicht, was auch der Grund war, daß ich deutlich zu spät, nämlich erst kurz vor dem Halbzeitpfiff das Rudolf-Kalweit-Stadion in Bischofshol betrat.

Dort erstmal ein Schock: sollte denn wirklich gar kein Braunschweiger mitgereist sein? Es lag wohl an meinem Restalkohol, daß ich einige Zeit vergeblich Tribüne und Gegengerade absuchte, bevor ich den Awaymob in der Heimkurve fand.

Zum Spiel ist nicht viel zu sagen, es stand bei meinem Eintreffen schon 2:0 und ein weiterer Doppelschlag der klar besseren Arminia stellte den 4:0-Endstand her - trotzdem kein Grund, daß der Habibian provozieren muß…

Diese Provokation waren auch der Grund für ein wenig Aufregung nach Spielende, wo aber auch weiter nichts passierte.

So ging es also zum Hauptbahnhof, wo noch einige 96er vermutet wurden, außer ein paar potentiellen Spähern gab es aber nix.

Nachdem die Braunschweiger abgefahren waren, hatte ich noch etwas Zeit für einen Kaffee, ehe auch mein Zug nach Karlsruhe fuhr, in dem ich bis Frankfurt im Gang stehen durfte…

BTSV II: Nico Lauenstein – Maik Littmann, Marko Dimitrijevic, René Wegner, Adil Boukantar – Mirko Burgdorf, Muhammed Basar, Marc Pfitzner, Sebastian Bönig (Hasim Gökden, 46′) – Stefan Hauk, Michał Janicki. TRAINER: Uwe Hain

TORE: 1:0, 2:0 Tugay Tasdelen (11′, 36′), 3:0, 4:0 Nima Habibian (70′, 77′)

ZUSCHAUER: 400, ca. 50 Braunschweiger

BL2: BTSV - Karlsruher SC 1:0 (0:0)

Freitag, 02. Dezember 2005
Eintracht Braunschweig Eintrachtstadion,
Braunschweig
Karlsruher SC

Leider fiel die geplante Tour mit den Karlsruher Kollegen ins Wasser, so daß ich mit Freitag mittags mit dem Zug ins schöne Braunschweig aufmachte, wo ich auch einigermaßen problemlos ankam.

Etwa 500 Badner bevölkerten die Nordkurve, was für einen Freitag sicherlich keine schlechte Zahl ist.

Das Spiel begann durchwachsen, beide Teams schienen großen Respekt voreinander zu haben.

Während der KSC in der ersten Hälfte leicht überlegen waren, konnte sich der BTSV in der zweiten Halbzeit Vorteile erarbeiten und ging folgerichtig auch mit 1:0 in Führung.

Die restliche Spielzeit begnügte sich die Eintracht mit dem verteidigen der Führung, wobei die Karlsruher aber auch nicht mehr wirklich gefährlich waren.

Mit Odin ging es nach dem Spiel mal wieder nach Goslar.

BTSV: Thorsten Stuckmann - Finn Holsing, Martin Amedick, Marco Grimm, Jan Tauer - Dennis Brinkmann - Benjamin Siegert, Torsten Lieberknecht (Lars Fuchs, 46′), Patrick Bick - Daniel Graf, Jürgen Rische. TRAINER: Michael Krüger

KARLSRUHER SC: Markus Miller - Thomas Kies (Sebastian Freis, 63′), Carsten Rothenbach, Mario Eggimann, Christian Eichner - Giovanni Federico, Timo Staffeldt, Godfried Aduobe, Bradley Carnell - Ioannis Masmanidis - Edmond Kapllani (Sean Dundee, 63′). TRAINER: Edmund Becker

SCHIRI: Christian Fischer (Hemer)

TORE: 1:0 Patrick Bick (52′)

ZUSCHAUER: 16.900, ca. 500 Gäste