Archiv für Mai 2008

RL Nord: BTSV - Borussia Dortmund II 2:0 (0:0)

Samstag, 31. Mai 2008
Eintracht Braunschweig Eintrachtstadion,
Braunschweig
Borussia Dortmund

Nach der schönen Abschlusstour mit der Zwoten nach Heeslingen war ich am morgen des alles entscheidenden Tages dann doch ziemlich nervös. Nicht nur, dass wir zunächst mal selber einen Sieg einfahren mussten - leider ja keine Selbstverständlichkeit -, nein auch die Fernduelle mit Rot-Weiss Essen (zu Hause gegen Lübeck), 1. FC Magdeburg (in Wuppertal) und Kickers Emden (bei der Reserve von Wolfsburg) mussten mehr oder weniger zu unseren Gunsten entschieden werden - was natürlich die Chancen auf den Klassenerhalt (manche sagten auch Aufstieg in die Dritte Liga dazu) noch zu erhalten.

Da das Fernsehen fast flächendeckend in den Dritten Programmen übertragen wollte (natürlich bis auf den NDR, wo stattdessen - man kann es erahnen - Reiten gezeigt wurde), wurde der Anpfiff auf 13h30 festgelegt, so dass ich mich schon halb zwölf zu Fuß auf ins Stadion machte.

Nervosität aller Orten, dafür aber eine ordentliche Kulisse, über 20.000 Braunschweiger wollten heute das Unmögliche möglich machen - und auch die Gäste waren in guter Zahl dabei (besonders, wenn man bedenkt, dass es dabei nur um eine sonst ungeliebte Zweitvertretung handelte).

Das Spiel war leider zunächst recht ausgeglichen, je länger es dauerte, desto unruhiger wurde ich, das 0:0 zur Pause dann auch wenig beruhigend, wenigstens war auf den anderen Plätzen ebenfalls noch nichts entscheidendes passiert - man konnte also weiter Daumen drücken.

Nach knapp einer Stunde Spielzeit dann ein Foul an Kumbela im Strafraum, Elfmeter… ich war so durch den Wind, dass ich mich erstmal in die hinterste Ecke des Blocks verkroch, Hingucken ging nicht! Aber alles lief top, 1:0 für den BTSV.

Auf den anderen Plätzen immer noch nix.

In der 82. Minute dann die Entscheidung wenigstens unseres Spiels - Kumbela trifft zum 2:0, den Sieg sollte uns nun keiner mehr nehmen.

Doch was war in Essen, Wuppertal und Wolfsburg los? Diverse Gerüchte kursierten, zwar kristallisierte sich eine Tendenz heraus, aber glauben wollte ich das nicht. Daher auch erstmal nur Hoffen und Bangen nach Abpfiff in Braunschweig.

Dann endlich die anderen Ergebnisse, Magdeburg konnte nur 2:1 gewinnen und damit nicht unseren Vorsprung aufholen, und Essen verlor zu Hause gegen Lübeck. Damit war das Spiel in Wolfsburg egal.

Der Jubel grenzenlos, wir hatten es also tatsächlich geschafft, nach weit über einem Jahr, das wir konstant auf einem Abstiegsplatz gestanden hatten, gelang am letzten Spieltag der Sprung über die magische Grenze auf Platz 10 und damit der Klassenerhalt.

Klassenerhalt oder Aufstieg? BTSV - Borussia Dortmund II

Ich vergoss erstmal die eine oder andere Freudenträne, ehe der Sieg in kleinerer Runde gefeiert wurde.

Eins ist klar - irgendwann bringt mich der BTSV noch mal ins Grab, mein Herz wird echt zu schwach für so eine Scheiße!

BTSV: Adrian Horn - Ramazan Yildirim, Valentin Nastase, Dennis Brinkmann, Sebastian Gundelach (Jan Washausen, 71′) - Christian Lenze (Lars Fuchs, 64′) - Tim Danneberg, Kosta Rodrigues, Benjamin Fuchs (Torsten Oehrl, 46′) - Dominik Kumbela, Dennis Kruppke. TRAINER: Torsten Lieberknecht

BORUSSIA DORTMUND II: Marcel Höttecke (Christian Beer, 34′) - Nico Hillenbrand, Franck Patrick Njambe, Uwe Hünemeier, Marcel Schmelzer - Christian Eggert, Marcel Großkreutz, Sebastian Tyrala, Michael Oscislawski (Sahr Senesie, 46′) - Lars Ricken - Sebastian Hille (Christopher Nöthe, 68′). TRAINER: Theo Schneider

SCHIRI: Peter Sippel (München)

TORE: 1:0 Valentin Nastase (Foulelfmeter, 59′), 2:0 Dominik Kumbela (82′)

ZUSCHAUER: 21.850, rund 300 Dortmunder

OL Nord: TuS Heeslingen - BTSV II 3:5 (2:3)

Freitag, 30. Mai 2008
svbroitzem Waldstadion,
Heeslingen
Eintracht Braunschweig

Ein letztes Mal wurde für die Saison der Ballerbus gesattelt, heute sollte die Tour nach Heeslingen gehen, an das man ja vom Vatertagsüberfall 2005 noch gemischte Erinnerungen hatte. Leider machte sich diesmal nur ein Bruchteil der damals motivierten auf den Weg, ist halt vieles anders geworden in der Szene, der Stellenwert der Zwoten ist bei manch einem gesunken. Außerdem ging es natürlich um nix mehr, unsere Zwote wird ebenso in die Fünftklassigkeit gehen wie die Heeslinger, die sich zwar sportlich für die Regionalliga hatten qualifizieren können, aber dem DFB leider kein passiges Stadion vorweisen konnten.

Die Fahrt verlief bei abartigen Außentemperaturen dank der Klimaanlage sehr angenehm, in Heeslingen bekam man die Tickets der Spielereltern, so dass der Ground kostenneutral geentert werden konnte. Sehr fein!

Waldstadion, Heeslingen

Viel hat sich nicht getan in den drei Jahren, immer noch ein muggeliger Sportplatz, eine Gerade ist jetzt mit vier Stufen ausgebaut, dort findet sich auch die Bude mit den leckeren Bulletten (worin Euer werter Autor das gesparte Eintrittsgeld auch direkt investierte).

Aus Braunschweig waren letztendlich elf Personen aus drei Reisegruppen vor Ort, dazu kam noch ein Heeslinger samt Sohnemann in Eintrachtdress: “Ich war 33 Spiele für Heeslingen, heute kann ich auch mal für den BTSV sein!”

Eintracht Amateure

Das Spiel hatte kaum begonnen da stand es auch schon 1:0 für den BTSV, Torschütze der Märtyrer! So hätte es weitergehen können, ging es aber zunächst nicht.

Zum einen nervten gut 30 Dorfatzen aus dem Werder-Umfeld (in Heeslingen kannte die jedenfalls keiner) mit “Kranke Horde”-Banner, die ich eigentlich ganz witzig fand, wenn die Fotzen nicht auch eine Flasche zu uns geworfen hätten - traut Euch nach Braunschweig, Ihr Rotznasen!
Betont werden muss allerdings, dass deren Auftritt auch sämtlichen echten Heeslingern mehr als peinlich war, also kein Grol von meiner Seite an den TuS!
Zum anderen konnten die Heeslinger das Spiel erstmal drehen, ein Doppelschlag und es stand 2:1 für die Hausherren.

Nun drehte allerdings auch der BTSV wieder auf und wir konnten unsererseits in Führung gehen, was auch der Pausenstand war.

Da die Bremer/Rotenburger Arschgeigen weiterhin einen Lauten machten und auch trotz der Bitte des Stadionsprechers mehrfach Rauch gezündet wurde, kam es natürlich, wie es kommen mußte und die Schmiere hatte ihren Auftritt - wenigstens wurden wir in Frieden gelassen.

Irgendeiner dieser Einzeller hatte dann den glorreichen Einfall, sich außerhalb des Stadions an uns anzuschleichen und den Amateure-Banner anzuzünden, wurde aber schnell gemerkt und unter Mithilfe der Erfrischungsgetränke der Heeslinger Auswechselspieler gelöscht. Zu diesem Zeitpunkt waren wir grad fünf Personen an den Flaggen - ist das Eure Bremer Auffassung von Ehre, warum holt Ihr Euch das Banner nicht, ihr Minusmenschen?

Bremer Inzucht

Kurz nach der Hälfte glich Heeslingen leider wieder aus und das Spiel verflachte - sicherlich auch dank der abartigen Hitze, sportlich nennenswert über lange Strecken nur ein uns nicht zuerkanntes Tor…

Kurz vor Ende dann aber die Entscheidung für Blau-Gelb, zwei Buden durch Littmann und erneut Hauki und somit war der Sieg in trockenen Tüchern, der noch ausgiebig mit unserer glorreichen Zwoten gefeiert wurde.

Zweite, Schalalalalaa

Der Inzuchtkindergarten nervte immer noch, war aber dann leicht verwirrt, als wir in ihr “Braunschweig ist Schmutz” mit einstimmten.

Unter Polizeibeobachtung ging es dann für uns zum Bulli zurück und mit einem kurzen Pitstop gen Heimat - wo eigentlich nur noch der Vogel, der bei 180 km/h auf der Windschutzscheibe zerplatzte, nennenswert war.

BTSV: André Grandt - Maik Littmann, Marco Dimitrjevic, Andreas Ladwig, Morsi Barkallah - Justin Eilers (Sebastian Klisa, 72′), Mirko Burgdorf, Adil Boukantar, Kai Koitka - Stefan Hauk (Fabian Krüger, 87′), Sebastian Bönig (Rick Latus, 87′). TRAINER: Uwe Hain

TORE: 0:1 Stefan Hauk (1′); 1:1 Björn Mickelat (11′); 2:1 Walerij Hettich (13′); 2:2 Mirko Burgdorf (36′); 2:3 Kai Koitka (45.’); 3:3 Marcus Storey (49′); 3:4 Maik Littmann (85′); 3:5 Stefan Hauk (87′)

ZUSCHAUER: 850, elf Braunschweiger

RL Nord: Rot Weiß Ahlen - BTSV 0:1 (0:0)

Samstag, 24. Mai 2008
Rot Weiß Ahlen Wersestadion,
Ahlen
Eintracht Braunschweig

Mittlerweile ganz untypisch per Wochenendticket ging es heute gen Ostwestfahlen. Kurz vor acht Uhr morgens traf man sich am Bahnhof, um eine etwas frühere Alternative zum Sonderzug zu wählen.

Einer unserer Mitfahrer kam dann auch pünktlich zur Abfahrt auf den Bahnsteig geschlendert, konnte uns jedoch nur noch Nachwinken. Sein Papa verfolgte dann zwar noch den Zug bis Hämelerwald - aber auch da waren wir schneller, so dass Herr Koppelmann dann doch den Sonderzug besteigen mußte. Desolat!

Besonders ärgerlich, weil ausgerechnet dieses Persönchen auf eine Flasche Sekt bestand, die nun also sinnlos in meinem Rucksack gammelte.

In Ahlen angekommen brauchten wir ein paar Tricks, um uns aus den Fängen der Staatsmacht zu befreien, da wir es vorzogen, auf eigene Faust zum Stadion zu gelangen und noch diverse Besorgungen (Bier, Kippen) gemacht werden wollten.

Auf einem stadionnahen Parkplatz wurden die Freunde der Family beim Grillen entdeckt, wo wir auch noch die ein oder andere Wurst abbekamen und in der Sonne auf den Anpfiff warten konnten - und auf den Langschläfer, der dann auch schon bald zu uns stieß.

Bei der Kontrolle wurden mir meine zwei überzähligen Feuerzeuge abgenommen - mögen sie in der Hand des Ordners explodieren - ansonsten war alles sehr friedlich - erstaunlich vor allem, dass die Wurst-und-Bierfachverkäuferin einen ausgesprochen entspannten und freundlichen Eindruck behielt - trotz der doch eher überdurchschnittlichen Anzahl an Gästen im Awaysektor.

Rot Weiß Ahlen Choreographie

Die erste Halbzeit wurde komplett versabbelt - irgendwie war ich sowieso der Ansicht, dass heute der Abstieg in trockene Tücher gebracht würde.

Nach dem für mich überraschenden 1:0 gings dann irgendwann in den Block, um wenigstens noch den fälligen Ausgleich mitzubekommen - der heute aber netterweise mal nicht fallen sollte. Geht doch!

Wersestadion, Ahlen

Das heißt nun also Endspiel am kommenden Wochenende zu Hause gegen den BVB.

Erneut auf eigenen Wegen ging es zum Bahnhof, wo man es sich im Schatten bequem machte und auf die Abfahrt des Zuges wartete. Die Rückfahrt verlief ereignisarm und ich war heilfroh, in mein weiches Bett fallen zu können.

Bilder kommen evtl. noch, mußte dem Herrn “Lieber-spät-als-nie” meine Speicherkarte leihen… mal sehen, ob er Bilder hat, die ich verwerten mag.

Bilder sind hier aus der Produktion Riot Boy/Stadionfan… Danke dafür!

ROT WEISS AHLEN: Manuel Lenz - Marcel Busch, Marinko Miletic, Sven Schaffrath, Ronald Maul - Daniel Thioune (Baldassare di Gregorio, 81′), Grover Gibson, Jens Bäumer (Marco Reus, 66′) - Kevin Großkreutz, Lars Toborg, Daniel Chitsulo (Martin Stahlberg, 13′). TRAINER: Christian Wück

BTSV: Adrian Horn - Ramazan Yildirim, Valentin Nastase, Dennis Brinkmann, Sebastian Gundelach - Marc Pfitzner, Kosta Rodrigues, Christian Lenze (Dennis Kruppke, 73′), Benjamin Fuchs (Lars Fuchs, 46′) - Dominik Kumbela, Tim Danneberg (Sreto Ristic, 88′). TRAINER: Torsten Lieberknecht

SCHIRI: Wolfgang Stark (Ergolding)

TORE: 0:1 Valentin Nastase (58′)

ZUSCHAUER: 7.058, gut tausend Braunschweiger

RL Nord: BTSV - Fortuna Düsseldorf 1:1 (1:1)

Samstag, 17. Mai 2008
Eintracht Braunschweig Eintrachtstadion,
Braunschweig
Fortuna Düsseldorf

Das vorletzte Heimspiel in der Drittklassigkeit war mal wieder ordentlich besucht, aus dem Rheinland war ein guter Mob unterwegs, die auch durch eine sehr sehenswerte Choreographie aus weißen und roten Luftballons glänzen konnten.

Im Gegensatz zu den schon abgestiegenen Lübeckern kann die Fortuna noch den Aufstieg packen, allerdings ist der BTSV gegen vermeintlich stärkere Gegner ja meist auch besser. Außerdem haben wir ja einen neuen Trainer, nachdem Möhlmann nach vollmundigen Bekundungen, bis Saisonende zu bleiben, nach der Pfingstniederlage in Oberhausen angeblich zurücktrat (offenbar aber nicht, ohne sich noch mal die Taschen voll zu machen). Neutrainer Lieberknecht - bis dato recht erfolgreich mit unserer A-Jugend in der Bundesliga - ist charmanterweise auch Fußballsachwart im Präsidium des BTSV, naja, da kann ihm nun jedenfalls keiner reinreden.

Heute war Düsseldorf aber über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft und wir konnten froh sein, nicht früh in Rückstand zu geraten.

Da wir auch ziemlich schnell in Führung gingen keimte auch in mir das hinterfotzige Pflänzchen Hoffnung, nur um mir kurz darauf erst eine Kopfnuss zu verpassen und mir dann noch in die Eier zu latschen.

Der Trainerwechsel bewirkte nichts, aber auch gar nichts, erneut kaum Kampf (drittes Spiel in Folge, wo der BTSV nicht mal eine gelbe Karte sah, verzweifelter Abstiegskampf sieht in meinen Augen anders aus), vorsichtige Wechsel.

Immerhin blieb es beim 1:1, was uns immerhin theoretisch noch hoffen lassen kann - aber nur noch die größten Optimisten glauben an was anderes als den Abstieg in die Viertklassigkeit.

BTSV: Adrian Horn - Sebastian Gundelach, Valentin Nastase (Jan Washausen, 70′), Matthias Henn, Ramazan Yildirim - Benjamin Fuchs (Stefan Hauk, 82′), Christian Lenze - Kosta Rodrigues, Tim Danneberg - Torsten Oehrl, Andre Schembri (Dennis Kruppke, 60′). TRAINER: Torsten Lieberknecht

FORTUNA DÜSSELDORF: Michael Ratajczak - Ahmet Cebe, Jens Langeneke, Robert Palikuca, Fabian Hergesell - Claus Costa - Andreas Lambertz, Marco Christ, Olivier Caillas - Bekim Kastrati (Kenan Sahin, 60′), Axel Lawarée (Christian Erwig, 84′). TRAINER: Norbert Meier

SCHIRI: Günter Perl (München)

TORE: 1:0 Tim Danneberg (11′), 1:1 Axel Lawarée (33′)

ZUSCHAUER: 16.850, ca. 4.000 Fortunen.

RL Nord: BTSV - VfB Lübeck 3:3 (0:1)

Dienstag, 06. Mai 2008
Eintracht Braunschweig Eintrachtstadion,
Braunschweig
VfB Lübeck

In der Woche ging es gegen den bereits abgestiegenen VfB Lübeck, ein Spiel, was unbedingt gewonnen werden sollte.

Aber es kam wie so oft: der BTSV war zwar überlegen aber nicht durchsetzungsstark genug.

Und die Lübecker gingen sogar in Führung, auch noch psychologisch wertvoll kurz vor der Pause.

Nach der Pause konnte der BTSV das Spiel zwar drehen, aber die Hanseaten glichen aus, wir bekamen einen Elfmeter (der überraschenderweise sogar verwandelt wurde) aber die Lübecker erzielten erneut den Ausgleich.

So wurden mal wieder zwei Punkte liegen gelassen - 13:0 Ecken stand übrigens auf unserer Habenseite - kann man sich nur leider nix für kaufen.

Das sich Lübeck hier nicht aufgegeben hat, dass kann man ihnen nicht vorwerfen, das unfaire Zeitspiel am laufenden Band aber schon. Da werden Bälle sonstwohin geschossen, da kugeln vermeintlich Schwerverletzte auf dem Rasen, da laufen sich warmmachende Spieler mal kurz übers Spielfeld - schade, dass der Schiri da nicht mal eingeschritten ist. Lübeck ist dadurch für mich noch unsympatischer geworden, dummes Drecksgesindel!

BTSV: Adrian Horn - Jan Washausen, Matthias Henn, Valentin Nastase, Ramazan Yildirim - Dennis Brinkmann, Kosta Rodrigues - Dominik Kumbela (Benjamin Fuchs, 24′), Torsten Oehrl (Christian Lenze, 68′), Dennis Kruppke - Andre Schembri (Sreto Ristic, 81′). TRAINER: Benno Möhlmann

VFB LÜBECK: Achim Hollerieth – Jan-André Sievers, CarstenRump, Dennis Wehrendt, Dietmar Hirsch – Salih Altin, Steve Müller – Hannes Niemeyer (Lucas Oppermann, 63′), Jan Hoffmann, Giuseppe Canale (Finn Thomas, 90′)– Deniz Kadah (Claudius Weber, 51′). TRAINER: Uwe Fuchs

SCHIRI: Tobias Welz (Wiesbaden)

TORE: 0:1 Deniz Kadah (37′), 1:1 Benjamin Fuchs (48′), 2:1 Andre Schembri (60′), 2:2 Jan Hoffmann (74′), 3:2 Valentin Nastase (77′), 3:3 Lucas Oppermann (83′)

ZUSCHAUER: 14.750, 50 Lübecker

RL Nord: 1. FC Magdeburg - BTSV 1:1 (0:0)

Samstag, 03. Mai 2008
1. FC Magdeburg Stadion Magdeburg,
Magdeburg
Eintracht Braunschweig

Ausnahmsweise wurde heute mal im Sonderzug angereist, eine Erfahrung, die ich auch nicht häufiger brauche. Naja, wollen wir mal nicht zu sehr meckern, ich hatte es mir schlimmer vorgestellt.

Schon früh traf man sich am Bahnhof in Braunschweig, der komplett in blau-gelber Hand war, und konnte dann im Zug sogar einen Sitzplatz ergattern, so dass es einigermaßen bequem nach Magdeburg ging.

Stadion Magdeburg

Bei Affenhitze gings dort zum Stadion, wo der lokale Rewe sich kurzerhand in einen Kiosk verwandelt hatte, der ausschließlich Bier feilbot - nun gut, mehr wollte man ja auch nicht.

Im Block alles voll, unsere Plätze ganz unten scheiße, also hoch hinter die Sitzplätze, das war auch gut so.

Choreographie 1. FC Magdeburg - Eintracht Braunschweig

Zum Spiel: mag ich nicht viel sagen, mal wieder geführt, mal wieder nicht gereicht. Nicht schlecht gespielt, aber auch nicht gut.

Stadion Magdeburg

Nach dem Kick gings per Straßenbahn wieder zum Haltepunkt, wo Ordner und Polizei einen starken Max markieren mußten, bis der Zug endlich kam.

Die Rückfahrt verlief ereignislos, ich war froh, wieder in den heimischen vier Wänden zu sein.

1. FC MAGDEBURG: Christian Beer – Marcel Probst (Björn Lindemann, 69′), Christian Prest, Mario Kallnik – Florian Müller, Frank Gerster, Kais Manai (Ivica Jarakovic, 65′), Christopher Kullmann (Mats Wejsfeldt, 82′) – Stephan Neumann – Christian Reimann, Najeh Braham. TRAINER: Paul Linz

BTSV: Adrian Horn - Jan Washausen, Valentin Nastase, Deniz Dogan, Ramazan Yildirim – Dennis Brinkmann (Christian Lenze, 60′), Kosta Rodrigues – Dominik Kumbela, Torsten Oehrl, Lars Fuchs (Dennis Kruppke, 52′) - Andre Schembri (Tim Danneberg, 86′). TRAINER: Benno Möhlmann

SCHIRI: Michael Kempter (Sauldorf)

TORE: 0:1 Dennis Brinkmann (49′), 1:1 Najeh Braham (71′)

ZUSCHAUER: 24.100, ausverkauft, mindestens 7.000 Braunschweiger waren dabei