Archiv für die Kategorie ‘Finnland’

Finnland – Estland – zurück nach Deutschland

Montag, 13. Juni 2005

Nach einem Frühstück ging es am nächsten Morgen zunächstmal zur Hauptpost, um „for gratis“ im Internet zu surfen, anschließend wurden die Stunden mit Schlendern und Gammeln im Bahnhof verbracht, ehe es zum Fährhafen und nach einiger Zeit auch auf die Expressfähre ging.

Der Kahn gab ordentlich Stoff, so dass man den finnischen Meerbusen in kurzer Zeit überquert hatte und die estische Hauptstadt Tallinn erreicht war.

Dort wurde das Gepäck erstmal einem Schließfach übereignet und dann eine kleine Besichtigungstour durch die Altstadt unternommen – eine wirklich wunderschöne Hansestadt, die ich mit Sicherheit bald mal eingehender besuchen werde. Das tolle Wetter trug natürlich auch dazu bei.

Per pedes ging es schließlich zum Busbahnhof und von dort zum Flughafen.

Ein erneut unspektakulärer Flug brachte uns zurück nach Berlin, wo bereits ein Mietwagen auf uns wartete.

In Rekordzeit von unter zwei Stunden wurde Braunschweig mit einem kurzen Zwischenstopp in Helmstedt erreicht. Für mich ging es noch weiter nach Goslar, wo ich fix und alle ins Bett fiel.

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Veikkausliiga: AC Allianssi – TP-47 Tornio 1:0 (1:0)

Sonntag, 12. Juni 2005
AC Allianssi Pohjola-Stadion,
Vantaa, Finnland
TP-47 Tornio

Vom Bahnhof in Vantaa sind es ungefähr 15 Minuten zum Pohjola-Stadion von AC Allianssi, dem Heimatclub von Mikael Forssell, nach dem auch eine Tribüne benannt ist und da er in der Sommerpause offenbar auf Heimaturlaub war, war er heute auch zum Autogrammeschreiben im Ground.

Das reine Fußballstadion verfügt auf den Längsseiten über zwei niedliche Holztribünen (die Hauptribüne ist sogar zweistöckig).

An einer Längsseite gibt es noch eine weitere kleine Holzstehtribüne, die heute aber nicht geöffnet war.

Nach Bezahlen des Eintritts und einigen Fotos nahmen wir unsere Plätze auf der Gegengeraden ein und harrten der Dinge.

Leider kam nix, was irgendwie erwähnenswert gewesen wäre – das Spiel war unter aller Sau, das 1:0 fiel bereits in der achten Minute, Support gab es keinen (wenn man mal ein paar nervige Kiddies ignoriert).

Das einzige Bemerkenswerte: der Rasen war teilweise mit Rollrasen geflickt worden, der nicht angewachsen war, so dass diese Stellen nach kurzer Zeit Falten schlugen, wie ein Wohnzimmerteppich.

Nachdem wir dieses Spiel hinter uns gebracht hatten ging es wieder zum Zug und zurück nach Helsinki.

AC ALLIANSSI: Henri Sillanpää – Jarno Tuunainen, Mathias Lindström, Jon Poulsen (Justus Vajanne, 78’), Mikko Simula, Jani Sarajärvi, Chris Cleaver, Dritan Stafsula (Hermanni Vuorinen, 43’), Heikki Pulkkinen, Risto Ojanen (Ville Lehtinen, 59’), Juska Savolainen. TRAINER: Ari Tiittanen

TP 47: Janne Henriksson – Jukka Hakala, Graig Dean, Mika Lähderinne (Ville Pekkanen, 72’), Tommy Torvikoski (Kyle Patersson, 65’), Jaakko Isteri, Valeri Tsyganenka, Pekka Kainu, Joonas Ikäläinen, Sakari Hiukka (Anatoli Bulgakov, 65’), Jarno Tenkula. TRAINER: Oleg Eprintsev

TORE: 1:0 Jarno Tuunainen (8’)

ZUSCHAUER: 2.412, vielleicht 20 Heimsupporter, keine Gäste

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Russland – Helsinki

Sonntag, 12. Juni 2005

Der Bus war fast völlig leer, aber es standen ja auch noch eine paar Stopps in St. Petersburg auf dem Programm, wo jedoch zunächst auch nur sehr vereinzelte Mitfahrer einstiegen – allerdings lungerte ein absolut besoffener Assi noch am Bus rum – und richtig, auch er wollte mit in den goldenen Westen.

Endlich ging es los, wir vergnügten uns mit unseren Halben und erreichten auch schon bald den Grenzort Vyborg, wo einen die Stechmücken in den Wahnsinn treiben konnten.

An der Grenze natürlich wieder ewiges Warten, zudem gab es mit unserem speziellen Freund noch Probleme, da er seinen Pass zunächst mal nicht finden konnte – ich wär ja dafür gewesen, ihn einfach rauszuschmeißen.

Auf der finnischen Seite verloren wir noch eine Passagierin, keine Ahnung, was aus ihr wurde, nach einiger Wartezeit ging es jedenfalls ohne sie weiter Richtung finnische Hauptstadt, wo wir morgens um sechs eintrafen.

Um diese Zeit – zumal am Sonntag – ist da natürlich der Hund verfroren, Kaffee war nirgendwo aufzutreiben, immerhin hatte noch ein Schnellimbiss die Türen offen, so dass ich dort wenigstens die Örtlichkeiten austesten konnte.

Zunächst ging es mal zum Hafen, um die Fährsituation nach Tallinn zu checken und anschließend zum Bahnhof, wo wir bis um 10 Uhr rumgammelten, bis endlich die Touriinfo öffnete.

Wenigstens konnte man das finnische Volk während dieser Zeit nett beobachten, was immerhin für ein wenig Kurzweil sorgte.

Zu Fuß ging es dann in die frisch gebuchte Stadion-Jugendherberge (wie der Name erahnen lässt, in der Tribüne des Olympiastadions untergebracht), wo wir netterweise sogar schon unser Zimmer beziehen konnten, so dass auch eine Dusche genossen werden konnte.

Nach einer kurzen Ruhepause ging es dann wieder zum Hafen (in Helsinki war heute Murmeltiertag oder so, jedenfalls war der Bär los), wo Tickets für die Fähre am nächsten Tag gekauft wurden.

In einem Restaurant gab es dann ein sehr lohnendes All-You-Can-Eat-Buffet mit Pizza, Pasta, Salat und Chicken Wings sowie Softdrinks für schlappe acht Euro.

Nachdem wir gesättigt waren, ging es für einen kurzen Mittagsschlaf zur Jugendherberge ehe es per Bahn in den Vorort Vantaa ging, wo der zweite Kick unserer Tour auf dem Programm stand (Näheres wieder in einem eigenen Beitrag).

Nach dem Kick wieder zurück nach Helsinki, wo wir im Supermarkt die schreckliche Erfahrung machen mussten, dass Alkohol dort nur bis 21h00 verkauft werden darf, so dass dieser Tag trocken und früh beendet wurde.

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