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Wildparkstadion, Karlsruhe |
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Zum Ende meines persönlich Gastspiels im schönen Baden gabs heute noch mal ein echtes Heimspiel für mich - meine Eintracht (Letzter in der Liga) traf auf den KSC (Erster in der Liga), vor einem dreiviertel Jahr gabs ein 7:0…
Am Markt traf ich mich mit dem Afro-Griechen, um gemeinsam den Weg zum Wildpark zu meistern, wo wir sehr früh ankamen und entsprechend die ankommenden Braunschweiger beobachten konnten.
Bei schönstem Sonnenschein waren heute gut 200 Braunschweiger am Start, unterstützt von rund 50 Mannheimern, einer guten Truppe Basler und auch zwei Magdeburger waren da. Insgesamt mögen wir so rund 300 Leute im Gästeblock gewesen sein. Die Stimmung - um es gleich vorweg zu nehmen - beschissen hoch drei. Hier darf ich mich heute nicht ausnehmen, ich hatte einfach keinen Bock.

Die Heimfans zu Beginn brachial laut, das war schon sehr geil. Leider flachte da die Stimmung aber sehr schnell ab - und nach einer halben Stunde konnte man fast nur noch den Capo über die Stadionlautsprecher hören. Sehr peinlich!

Zum Sport: Der KSC zeigte uns (und vor allem allen “Wir schaffen das noch”-Kampfoptimisten) einen lockeren Zweiklassenunterschied auf - blau-weiß bundesligareif, blau-gelb: Rübenliga.
Heute durfte man sich sogar mal beim Stuckmann bedanken, der einige sehr saubere Paraden hinlegte und so ein erneutes 7:0-Debakel verhinderte (dafür sah er dann beim 2:0 nicht so richtig gut aus).
Es dauerte auch fast eine Halbzeit, bis der KSC das erste Mal einlochen konnte - Chancen habs davor zu Genüge, jedenfalls fürs Heimteam. Carnell zirkelte - wie schon im Hinspiel - einen Freistoß direkt in den Winkel. Eigentlich ziemlich unhaltbar, nur hätte Stuckmann da meiner Meinung nach gewarnt sein sollen.
Kurz nach dem Anpfiff dann das 2:0 - ausgerechnet durch den doofen Kaufman…
Weitere Höhepunkte in Kurzfassung:
1) der Auftritt von Igor Zikovic, um den uns speziell die Burghauser sehr beneiden. Eine Vorführung von Fußballkunst in perfekter Vollendung. Ich hoffe, ich muß Dich nie mehr in unserer Mannschaft sehen, Du Krampe.
2) Maik “die Fotze” Franz, der Benjamin Siegert zu Klump tritt. Der Scheiß-Schiri pfeift darauf hin a) die entstandene Vorteilsituation ab und gibt diesem Menschenmüll b) nur gelb. Interessanterweise sind die beiden (also Siegert und Franz) laut Schmierpresse Kumpels aus alter Wolfsburger Zeit und Maik Franz sogar der Patenonkel von Siegerts Nachwuchs. Na herzlichen Glückwunsch!

3) auch ein ganz großer Bärendienst von Daniyel Cimen, der sich für ein sinnloses Foul noch ne Ampelkarte abholt.
Nach dem Kick durften wir dann noch eine Blocksperre erdulden, damit sich der Karlsruher Asimob rechtzeitig an der Absperrung postieren kann. Sehr sinnvoll.
Staufetischist-Weissi fuhr mich netterweise noch schnell zu meiner Wohnung, wo ich meinen Kram packte und der blau-gelben Feierkollone gen Norden hinterherraste (den Mannschaftsbus hab ich leider nicht mehr eingeholt, allerdings: als Fahrer den Arsch zum Fenster raus ist ja auch einigermaßen schwer…)
KARLSRUHER SC: Markus Miller - Florian Dick, Mario Eggimann, Maik Franz, Christian Eichner - Godfried Aduobe - Giovanni Federico, Bradley Carnell (Timo Staffeldt, 77′) - Massimilian Porcello - Edmond Kapllani (Sebastian Freis, 73′), Jiri Kaufman (Michael Mutzel, 86′). TRAINER: Edmund Becker
BTSV: Thorsten Stuckmann - Alexander Huber, Marco Grimm, Martin Horacek, Kosta Rodrigues - Dennis Brinkmann, Daniyel Cimen - Benjamin Siegert (Torsten Lieberknecht, 59′), Leozinho (Jürgen Rische, 76′) - Igor Zikovic (Tobias Schweinsteiger, 46′). TRAINER: Willi Reimann
SCHIRI: Lutz Wagner (Kriftel)
TORE: 1:0 Bradley Carnell (39′), 2:0 Jiri “Scheiss-Hannover” Kaufman (51′)
ZUSCHAUER: 21.100, gut 200 Braunschweiger plus eine große Zahl Mannheimer, einige Basler und ein paar Magdeburger waren auch dabei.