Archiv für die Kategorie ‘Dies und das’

Pläne bis Ende August

Mittwoch, 27. Juli 2011

Große Dinge werfen ihre Schatten vorraus, gleich am 1.8. steht der Pokalkracher gegen die Bayern auf der Agenda.
Sonntag drauf kommt dann die SGE ins Eintracht-Stadion, gleich das nächste Highlight.
Dank der dämlichen Anstoßzeiten wird dann aber das Spiel in meiner alten Zwischenheimat Karlsruhe ohne mich stattfinden, sehr bedauerlich, zumal wir da noch etwas gut zu machen haben.
Alternativprogramm wird unsere Zwote, die gegen Aufsteiger Göttingen 05 antritt, auch ein netter Kick!
Es folgen zwei weitere Heimspiele der Ersten gegen Aue und St. Pauli, Ihr seht also, ein Kracher jagt den nächsten.

Wolters Cup: BTSV II – FT Braunschweig 1:1 (1:0)

Freitag, 22. Juli 2011
Eintracht Braunschweig Sportplatz,
Schwülper-Rothemühle
Freie Turnerschaft Braunschweig

Unglaublicherweise war ich ja in all den Jahren, in denen der Wolters Cup in Rothemühle ausgetragen wird, dort noch nie vor Ort. Neuer Ground also.

Rocky erbarmte sich und sammelte Robin und mich ein, um die paar Kilometer vor die Tore Braunschweigs zurückzulegen. Am Sportplatz angekommen war ich der wahrscheinlich Dreizillionste, der dieses wunderbare Schild am Eingang ablichtete:

Sportplatz TSV Rothemühle

Schade, naja, dann wird eben vor Ort Bier gekauft – nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Zapfanlage klappte dies auch reibungslos, so dass einige leckere Wolters konsumiert werden konnten.

Das Spiel wurde nur mit einem Auge verfolgt, da natürlich mal wieder die ein oder andere aktuelle Information ausgetauscht werden wollte.

Sportplatz TSV Rothemühle

Der Klassenunterschied vom BTSV zu den Turnern war nicht wirklich zu sehen, der notwendige Sieg der Blau-Gelben wollte folgerichtig auch nicht gelingen, was für uns das Ausscheiden aus diesem Wettbewerb bedeutete (beide Teams konnten vorher alles gewinnen, die Freien Turner aber mit deutlich besserem Torverhältnis).
Egal, wichtig ist dann in der Liga…

Sportplatz TSV Rothemühle

Nach dem Spiel wurde zum Nebenplatz gewechselt, wo der TSV Hillerse gegen den von Scheilo trainierten SSV Kästorf noch die letzte halbe Stunde absolvierte. Hauk hatte bereits in der ersten Hälfte seine Bude gemacht und war dann irgendwann ausgewechselt worden, insgesamt endete das Spiel 3:2 für die Hillerser, wobei es ja für beide Clubs um nix mehr ging.

Nach dem Kick gings für Robin und mich mit Schappi noch auf ein Bier in die Bier-Box – aus diesem einen Bier wurden dann einige mehr…

BTSV II: Benjamin Later – Marco Behrens, Evangelos Papaefthimiou (Stefan Göbel, 46′), Maurice Fiolka, Kevin Neef – Deniz Dogan – Mehmet Kodes (Joy LeDonne, 82′), Ersin Arayici, Lukas Kierdorf, Nils Göwecke – Nico Müller. TRAINER: Henning Bürger

TORE: 0:1 Nico Müller (42′), 1:1 Jonas Kierdorf (75′)

ZUSCHAUER: keine Ahnung, 150 vielleicht?

Neues

Sonntag, 19. Juni 2011

…heute kein Test in Hillerse für mich, dafür aber mittlerweile paar Dinge an der Seite gemacht, u.a. paar neue Bilderchen von den nur knapp drei Jahre alten Spielen, die noch auf der Seite rumschimmelten und bei allen Berichten den Kopf mit Vereinswappen eingefügt. Lohnt sich also, alles nochmal zu lesen. Und demnächst (irgendwann) noch mal, wenn noch n paar alte Bilder dazugekommen sind (vielleicht, eventuell).

Berichte oder wenigstens Bilder werden kommen vom Stockholmderby 2008, Barcelona-Basel 2008 (naja, Bilder wohl eher weniger…), Trainingslager Spanien 2009, Trainingslager 2010 und 2011 in Tunesien. Das waren so die Highlights der berichtslosen Zeit. Vielleicht gibts auch noch Bilder von ein paar weiteren Kicks seit 2008, aber sicher keine Berichte für den alten Käse (obwohl da natürlich auch ne Menge passiert ist).

Badens #1, Aufstieg #2, Meister #3

Montag, 13. Juni 2011

Mannheim bleibt dem Waldhof treu!

RL Nord: BTSV – SV Werder Bremen II 0:0

Freitag, 28. März 2008
Eintracht Braunschweig Eintrachtstadion,
Braunschweig
SV Werder Bremen

Nach dem witterungsbedingten Ausfall unseres Auftritts in Wuppertal waren beim heutigen Flutlichtspiel drei Punkte Pflicht, um nicht den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze aufs Spiel zu setzen.

Das Eintrachtstadion sehr ordentlich gefüllt – bis auf die Nordkurve, wo sich nur lächerliche 50 Bremer verloren.

Werder spielte heute in Anthrazit, vom Mann in Schwarz kaum zu unterscheiden, offenbar hatte auch er öfter Probleme damit und pfiff mitunter merkwürdig.

Kann aber mal wieder nicht als Entschuldigung gelten für das, was uns heute hier geboten wurde.

Dabei ging es eigentlich gut los, der BTSV begann stark und hatte die Bremer gut im Griff, aber eben leider nur eine Viertelstunde lang. Danach dann eher die Hanseaten am Drücker und die Eintracht in der Defensive.
Nach 25 Minuten dann aber doch mal eine gute Aktion, ein strammer Schuss aus knapp 30 Metern, der aber knapp über die Latte gelenkt werden konnte.

Das blieb dann auch erstmal die letzte gute Szene des BTSV, dafür konnte Werder zweimal für einen beinahe Herzkasper sorgen, da Schüsse von den Grau-Grünen vom Innenpfosten abprallten.

In der zweiten Hälfte wurde auch lange Zeit nicht mehr gezeigt, als dramatische Fehlpässe des BTSV. Erst in der Schlussphase wurde die Eintracht ein wenig stärker, dafür standen die Bremer sehr sicher in der Abwehr.

Kurz vor Schluß noch eine hundertprozentige Chance, die aber von Danneberg vergeben wurde.

So wurde also ein Punkt geholt, der uns nicht weiterbringt, hoffen wir mal, dass uns die zwei Punkte aus diesem Spiel am Ende nicht fehlen (zusammen mit den ganzen anderen Punkten, die wir in dieser Saison schon dumm abgegeben haben).

BTSV: Adrian Horn – Jan Washausen, Valentin Nastase, Matthias Henn (Fabian Bröcker, 46′), Deniz Dogan – Tim Danneberg, Dennis Brinkmann, Christian Lenze (Andre Schembri, 62′) – Dennis Kruppke, Torsten Oehrl, Lars Fuchs (Dominik Kumbela, 77′). TRAINER: Benno Möhlmann

SV WERDER BREMEN: Sebastian Mielitz – Finn Holsing, Peter Niemeyer, Florian Mohr, Alperslan Erdem – Dominic Peitz, Sandro Stallbaum – Max Kruse, Kevin Artmann (Stefan Ronneburg, 77′) – Kevin Schindler, Marc Heider. TRAINER: Thomas Wolter

SCHIRI: Sascha Thielert (Buchholz in der Nordheide)

TORE: keine

ZUSCHAUER: 15.700, darunter nur 50 Bremer – hätten schon mehr sein können, in Anbetracht der Entfernung und der Tatsache, dass deren Erste kein Spiel hatte.

American Football: BS Lions – Berlin Adler 23:20

Samstag, 11. August 2007
BS Lions Eintrachtstadion,
Braunschweig
Berlin Adler

Oh, was habe ich mir im Vorfeld anhören müssen, als ich erzählt hatte, dass ich zu den Lions gehen wolle. Nun, ich war noch nie beim American Football und wer weiß, wie lange es dieses Team noch in Braunschweig gibt, wenn man sich den „Erfolg“ von diesem Amisport in Deutschland anguckt.

Also gings aus Bavenstedt zum glorreichen Eintrachtstadion, wo direkt ein Parkplatz gefunden wurde, eine Dreiviertelstunde vor Kick-Off, dass soll man mir mal bei einem Eintrachtspiel nachmachen. Überhaupt hörte man zwar die Lautsprecher, aber ansonsten sah es rund ums Stadion nicht nach einer Sportveranstaltung aus.

Nun denn, also mal acht Euro für einen Stehplatz bezahlt, neben dem Wechselgeld noch so ne komische Münze mit einem dicken Mann auf der Rückseite (nein, kein Helmut-Kohl-2-Mark-Stück) bekommen, bei dem sich dann rausstellte, dass man dafür ne Cola bekommen konnte – besten Dank auch.

Ebenfalls konnte ich feststellen, dass das Preisniveau für Essen und Trinken generell mehr oder weniger deutlich unter dem der Eintrachtspiele liegt, merkwürdig. Und die Krakauer gabs auch im Brötchen und nicht mit Toast. Aber das nur am Rande.

Lions-Maskotte begeht sich an Kind!Nachdem man sich mal das Getümmel auf der Rampe angeschaut hatte und dabei Augenzeuge werden musste, wie diese Maskotte ein wehrloses Kind missbrauchte, ging es dann mal so langsam in den Neuner – da war ich ja schon ewig nicht mehr und heute hatte ich ihn fast für mich allein.

Klar, was so ein richtige Footballfan ist, der sitzt natürlich, sieht man ja auch besser (keine Ironie!). Aber was da für ein Volk in unserem Wohnzimmer rumrannte, aua.
Den Vogel schoss eine reichlich unhübsche Dame gesetzeren Alters ab, die sich in ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Football is SEX“ gepresst hatte. Ja, schönen Dank auch, da lass ich mich dann aber doch lieber vom Quarterback fisten.

Was auch noch auffiel: Lärm! Lärm ohne Ende, Anlage auf voll, Kackmusik und dümmliches Dazwischengesabbel. Auf der Laufbahn fünf Trupps Hupfdohlen, ja, da lacht das Päderastenherz. Popcorn und Donuts eignen sich ja auch besser zum Mädels mitschnacken als Bratwurst und Pils.

Ansonsten wurde natürlich alles geboten, was so zu einem ordentlichen Megaevent gehört: Bühne auf der Rampe, Maskotten, Fallschirmspringer (die den Ball bringen), T-Shirt-Kanone, Cheerleader, Animation und so weiter und so fort…

Endlich war es dann 19h00, the show was about to begin, mir war gar nicht klar, dass da gefühlte 100 Spieler pro Team auf den Platz stürmen, sah echt nach einer fetten pitch invasion aus. Zumal die Lions auch noch Pyro zündeten. Naja, bissl Rauch und Feuerwerk (gabs dann später bei den Touchdowns noch paar mal).

Skandal! Pyro im Eintrachtstadion! Wir werden alle sterben!

Zum Sportlichen: gar nicht soooo langweilig, wie ich befürchtet hatte. OK, Nettospielzeit sind zwölf Minuten pro Quarter, die ständigen Unterbrechungen dauern meist ewig, so dass das erste Viertel dann auch schonmal deutlich über 30 Minuten lang war.
Wär aber durchaus problemlos zu ertragen, wenn nicht jede, wirklich jede Unterbrechung mit ohrenbetäubender Musik untermalt werden müsste. Ey, Lionsfans, macht man das in Amerika so? Also muss man das hier auch so machen, was?
Für mich als Neuling war es ganz nett, dass auch quasi das ganze Spiel vom Stadionsprecher kommentiert wurde, wenn man da jetzt öfter hingehen würde (hab ich nicht vor!), dann nervt das aber wahrscheinlich auch so richtig.

Insgesamt hab ich mir eins der spannenderen Spiele ausgesucht, die Berliner (unterstützt von so gut 100 Schlachernbummlern, die in Sachen Support den Heimfans auch völlig die Show stehlen konnten) legten ordentlich vor und führten nach dem ersten Viertel mit 3:0 und konnten dann sogar noch mit 10:0 in Führung gehen, ehe sich die Lions besannen, dass man ja heute Meister werden könnte.

Amüsant, dass dieser Rückstand in der Pause (da stands dann 13:6 für Berlin) für einiges an Umut sorgte und sogar einige Leute das Stadion verließen. Was für Vorzeigefans, Respekt.

Auch im dritten Viertel musste man sich doch fragen, was eigentlich passieren muss, dass der geneigte Lionsfan durchdreht, die Schiedsrichter waren meiner bescheidenen Meinung jedenfalls grottenschlecht und der Wide Receiver von Berlin beim Touchdown aber sowas von nicht mehr im Feld.
Die Spieler gingen daraufhin auch ordentlich steil, was die ein oder andere Strafe nach sich zog, auf den Rängen jedoch Friede-Freude-Eierkuchen.

Die Lions konnten das Spiel letztendlich noch drehen und in den letzten fünf Nettominuten war dann auch sowas wie Stimmung zu verzeichnen (Nein, sinnloses Getrommel, Getröte und Geklatsche ist KEINE Stimmung! Und schon doppelt nicht, wenn es nicht mal darum geht, die gegnerische Offence zu stören). Als ob die Musik aus den Boxen nicht schon ätzend genug gewesen wäre.

Das Spiel wurde dann tatsächlich noch gewonnen und die Lions dadurch vorzeitig Nordmeister, herzlichen Glückwunsch dazu.

Wäre das Publikum nicht so dermaßen schlecht, und würde man sich mal auf den Sport konzentrieren, statt auf Event und Party, dann könnte ich mir durchaus vorstellen, mir das mal wieder anzutun, aber wird wohl nicht mehr allzulang dauern, dass man dieses Vergnügen auf der Roten Wiese hat, mal sehen, wo dann die ganzen Superfans mit ihren tollen Mützen und T-Shirts sind.

Für mich gings direkt nach Spielende nach Hause, irgendwelche Feierlichkeiten – so sie stattgefunden haben sollten, wollte ich mir wirklich nicht mehr antun.
Und auch die beiden Maskotten – woher kam denn plötzlich Benjamin Blümchen? – machten sich auf den Nachhauseweg, wo sie von einem arbeitslosen Großwildjäger überrascht wurden und nun als Teppich vor irgendeinem Kamin ihr Dasein fristen.

Tschüß, Ihr Drecks-Maskotten! Verpisst Euch!

SCORING: 23:20 (0:3, 6:10, 7:7, 10:0)

ZUSCHAUER: 5.509, knapp hundert aus Berlin

Pläne für die Saison 2007/08

Freitag, 13. Juli 2007

Neben dem Logischen (soviel BTSV, wie geht):
# Oberliga Nord komplettieren,
# mit Wiesbaden und Ingolstadt die ersten drei Ligen komplettieren,
# soviele Ex-Zweitligisten wie möglich sehen (noch ca. 15)
# Schweiz 1 komplettieren (Aarau, Sion und Neuenburg…),

Wenn dann noch der ein oder andere Länderpunkt dazukäme, dann wäre ich schon zufrieden…