Archiv für die Kategorie ‘auch Sport, irgendwie’

Hockey: BTSV – Rüsselsheimer RK 2:1 (1:0)

Samstag, 09. Juni 2007
BTSV Eintracht-Hockeyplatz,
Braunschweig
Rüsselsheimer RK

Am Sonnabend war statt Fußball mal wieder eine Runde Ausgleichssport angesagt, also ging es zunächst mal auf den Kunstrasenplatz hinter der Rheingoldarena, wo unsere Eintracht-Mädels im Kampf um die Meisterschafts-Playoffs in der 1. Bundesliga heute den Rüsselsheimer Ruderklub begrüßten.

BTSV-Hockeyplatz, Braunschweig

Die drohenden Gewitterwolken zeigten Gnade und regneten einige Kilometer weiter ab, so dass man sogar trocken blieb.

Rund 250 Zuschauer würde ich schätzen, Gäste konnte man nicht erkennen, paar Eltern waren aber sicherlich da. Auf unserer Seite ließen es sich ein paar aktive Fans nicht nehmen, dem Spiel beizuwohnen.

Das Spiel begann zerfahren mit leichten Vorteilen für den BTSV, was unsere irische Nationalspielerin Nicki Symmons in der 8. Minute auch mit dem 1:0 krönte.

Eintracht Braunschweig Hockey

Ansonsten war das Spiel recht arm an Höhepunkten, erst Mitte der zweiten Hälfte wurde es dann wieder ein wenig besser, hier fiel auch das 2:0 für den BTSV, die Rüsselsheimerinnen kamen kurz darauf zum Anschlußtreffer.

Eintracht Braunschweig Hockey

Kurz vor Schluß dann noch mal Aufregung, als der Schiri den Ausgleich für den RRK nicht anerkannte und auf Ecke entschied, die glücklicherweise nichts einbrachte.

Eintracht Braunschweig Hockey

Nach Abpfiff ging es für uns gleich weiter…der zweite sportliche Höhepunkt des Tages sollte folgen…

TORE: 1:0 Nicki Symmons (8′), 2:0 Michaela Schlett (54′), 2:1 Eva Frank (58′)

ZUSCHAUER: 250, keine erkennbaren Gäste

Basketball: Braunschweig Phantoms – Baskets Bonn 66:73 (41:41)

Samstag, 30. Dezember 2006
Braunschweig Phantoms Halle am Europaplatz,
Braunschweig
Baskets Bonn

Statt nochmal nach Holland oder auf die Insel zu gurken oder anstatt sich heute den Auftritt unserer Zweiten in der Halle anzutun, ging es für mich mal wieder zum Basketball – früher immerhin ein Sport, bei dem ich sehr oft dabei war. Aber die SG-Zeiten sind vorbei und so gucken wir mittlerweile die „New Yorker“ Phantoms (ja, nach dieser Klamottenmarke), vormals BS|Energy…, naja, mich nervt diese Werbenummer sehr.

Anyway, mit Henner und Thomas (dem alten Basketball-Recken) vor der Halle getroffen und sich doch gewundert, als das Ticketkaufen nicht mehr so einfach war – sollte doch gut voll werden.

Die Stimmung in der Halle zwar besser als erwartet, aber außer einem „Braunschweig – Phantoms“-Wechselgesang gabs nur Klatschen und Defense-Geschrei – immerhin.

Das Spiel selber recht spannend, das erste Viertel ging an die Eintracht Braunschweig, im zweiten Viertel konnte Bonn ausgleichen und im Dritten gabs dann auch ein Unentschieden. Leider konnten die Phantoms in der entscheidenden Phase nicht mehr viel gegen eine Niederlage tun – letztendlich waren die Fehler aber vorher passiert: Reboundschwäche, schlechtes Passspiel und Fehler, die mich eher an den Basketballkurs in der Schule erinnerten (Ball an die eigenen Füße dribbeln…).

Naja, ich werd‘ demnächst wohl mal bei der alten SG vorbeischauen, war aber trotzdem ganz nett…

Basketball

SCOUTING: 66:73 (22:15, 19:26, 14:14, 11:18)

ZUSCHAUER: 4.021, ca. 50 in Magenta…

Motoball: MSC Ubstadt-Weiher – MSC Pattensen 6:1 (6:0, 4:0, 2:0)

Sonntag, 08. Oktober 2006
MSC Ubstadt-Weiher Motoball-Arena,
Ubstadt-Weiher
MSC Pattensen

Tja, da hab ich mich doch am Vortag noch über die preisbewusste Anreise nach Eppingen gefreut und merke heute, dass es noch billiger gegangen wäre – da in KA grad Stadtfest ist, konnte man dieses Wochenende mit dem City-Ticket 24h im gesamten Tarifgebiet fahren… nun denn, dafür wurde das heute ausgenutzt und die S-Bahn nach Ubstadt-Weiher bestiegen.

Da heute keinerlei sinniges Fußballspiel aufzutreiben war (drei Partien in der Landesliga auf Plätzen ohne Ausbau war die gesamte Ausbeute in erreichbarer Entfernung), entschloss ich mich, mal wieder ein Motoballspiel zu sehen. 2005 zog es mich ja zweimal ins südlich von Karlsruhe gelegene Mörsch, heute konnte ich dann meinen zweiten Motoballground kreuzen, diesmal im nördlich von Bruchsal gelegenen Kaff Ubstadt-Weiher zum Motoballmeister von 2002 und 2003.

In der dortigen Motoball-Arena fand heute beim spätsommerlichen Wetter das Hinspiel im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft statt – und Gegner sollte ausgerechnet der Nordmeister MSC Pattensen aus Hannovers Umland sein. Da waren meine Sympathien natürlich klar verteilt.

Pünktlich zur Mannschaftsaufstellung betrat ich die Motoball-Arena, die auf den beiden Längsseiten jeweils ein paar Stufen hat, auf der einen Seite findet sich in der Mitte eine niedliche Tribüne mit rund 50 Sitzschalen, gegenüber findet sich der Sprecherturm.

Rund 500 Zuschauer wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen, darunter auch knapp 30 Mindersachsen, die – ausgerechnet – mit dem Mannschaftsbus von Hannover 96 angereist waren.

Die Partie begann mit klaren Vorteilen für die heimischen Gladiatoren, in der 6. Minute das 1:0 und kurz darauf auch das 2:0, ansonsten sah man viel Abtasten von beiden Teams, bei dem nach einer Viertelstunde dann auch der erste Materialschaden bei einem Pattenser Spieler zu beklagen war – egal, kurzer Wechsel und ab in die Mechanikerbox mit dem Hobel.

Hiermal ein kleines Video, was sehr schön die Geschwindigkeit dieses Sports zeigt, zu sehen ist ein Blitzangriff des Heimteams:

Im zweiten Viertel wurde die Partie härter, so dass nach vier Minuten ein Gast mit der grünen Karte (zwei Minuten Zeitstrafe) belegt wurde, was sich aber nicht auswirkte, im Gegenteil kam der MSC Pattensen in Unterzahl zur ersten nennenswerten Chance, die der Ubstadter (oder Weiherer?) Keeper aber sicher halten konnte.

Im Gegenzug dann ein satter Lattentreffer für die Badener und nach einer guten halben Stunde Gesamtspielzeit dann durch einen Doppelschlag das dritte und vierte Tor für die Guten. Fast wäre sogar noch das 5:0 gefallen, diesmal verhinderte der Pfosten das Tor.

Auch im dritten Viertel ging es gut zur Sache, wobei Pattensen nur die nicht vorhandenen Rücklichter des Heimteams sah und die Fans schon ordentlich am Pöbeln waren. Ich hatte mich mittlerweile zu denen gesellt, um mir das Hannoveraner Elend mal aus der Nähe anzuschauen und über die weiteren zwei zu bejubelnden Tore für das Heimteam zu feixen. Auch in diesem Viertel gabs noch mehrere hochkarätige Chancen, die entweder vom Gästekeeper oder aber vom Aluminum zunichte gemacht wurden.

Im Schlussviertel kochten die Emotionen dann teilweise über, ein Pattenser, der vorher sehr hart bei der Sache war, stürzte durch eigene Dummheit, was zu Rudelbildung, Geschimpfe und Gerangel mit den Schiedsrichtern führte und dem Heimteam eine gelbe Karte inkl. 5-Minuten-Strafe einbrachte.

Ubstadt-Weiher konnte im letzten Viertel leider keine Tore mehr erzielen und musste sogar noch den Pattenser Anschlusstreffer in der 76. Minute hinnehmen. Nichtsdestotrotz ist dieses Ergebnis natürlich eine gute Vorraussetzung für das Rückspiel in Pattensen (wo am 22. Oktober dann auch das Finale stattfinden wird) am kommenden Wochenende.

Für mich ging es nach dem Schlußpfiff leider direkt gen S-Bahn, so dass ich die Siegesfeier nicht mehr mitmachen konnte, aber da die Bahnen nur im Stundentakt fahren, war ich froh, schon kurz vor 18h00 wieder in den heimischen vier Wänden zu sein.

TORE: 1:0 Sven Zoll (6′), 2:0, 4:0, 5:0, 6:0 Jörg Leipert (9′, 33′, 42′, 45′), 3:0 Andreas Misik (31′), 6:1 Carsten Bartram (76′)

ZUSCHAUER: rund 400, darunter knapp 30 Gäste

F-Jugend: MTV Braunschweig – TSV Timmerlah 6:0 (3:0)

Samstag, 09. September 2006
MTV Braunschweig MTV-Sportpark Kennel (B-Platz),
Braunschweig
TSV Timmerlah

Nein, keine Angst, ich bin nicht total bescheuert und schau mir jetzt schon F-Jugend an. Und auch die Groundhopping-Dogma-Hardliner können beruhigt ausatmen, dafür wird kein Kreuz im Informer gemacht, genausowenig, wie ich die dringende Aufnahme des Sportplatzes in die erlauchte Liste der non-league Grounds fordern werde (obwohl, der A-Platz… da gibts im Informer grottigere…).

Das war halt das erste Saisonspiel von Henners Bengel und da hab ich versprochen vorbeizuschauen – was ich auch gemacht hab.

MTV - Timmerlah (F-Jugend)

Mittlerweile spielen die Jungs schon richtig Fußball, also meistens wenigstens, immerhin werden keine Gänseblümchen mehr gepfückt und dergleichen. Klare Kiste heute, Timmerlah ohne Chance, hatten aber aus unerfindlichen Gründen auch den kleinsten Spieler ins (viel zu große) Tor gestellt. Beim MTV ein Spezi für die Standards, sehr ordentlich, wie er die Bälle von der Ecke aufs Tor gezwiebelt hat.

Mit Henner gings dann anschließend nach Goslar aufs Altstadtfest, öhm, ja, mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen.

BL2: BTSV – Hansa Rostock (abgesagt)

Sonntag, 05. Februar 2006
Eintracht Braunschweig Eintrachtstadion,
Braunschweig
FC Hansa Rostock

Mit Andi von den Suptras Rostock und noch zwei Rostockern sollte es heute per PKW von Frankfurt nach Braunschweig gehen.

Also erstmal mit dem ICE nach Frankfurt, wo Andi bereits als Abholkommando stand und nach kurzem Warten kam auch der Fahrer.

Wir waren alle sehr guter Dinge, die Rostocker wollten mir zwar weismachen, dass sie noch aufsteigen, andererseits war aber auch ich überzeugt, dass die Eintracht heute drei Punkte holt.

Wir waren kurz vor dem Kirchheimer Kreuz als per Mobiltelefon die Info kam, dass das Spiel ausfallen würde.

Also erstmal auf den nächsten Parkplatz und rumtelefoniert, erstaunlicherweise wusste in Braunschweig von meinen Kollegen noch niemand davon und in der Geschäftsstelle ging niemand ans Telefon (die Meldung kam ja interessanterweise auch von dem Rostockern).

Naja, nach ca. einer Viertelstunde hatten wir Gewissheit – Kacke…

Wir standen erstmal ein wenig dumm auf dem Parkplatz rum, ehe wir unverrichteter Dinge zurück nach Frankfurt fuhren und da direkt in eine Kneipe am Bahnhof gingen und den Frust ertränkten.

Irgendwann (ziemlich spät) machte ich mich dann auf den Nachhauseweg, verschlief noch das Aussteigen in Karlsruhe und hatte daher noch eine leckere Stunde Aufenthalt in Offenburg, ehe es wieder zurück ging…

Motoball EM: Russland-Belarus und Deutschland-Ukraine

Mittwoch, 25. Mai 2005
Russland

Deutschland

Motoball

Erwin-Schöffel-Stadion,
Rheinfelden-Mörsch

Weissrussland

Ukraine

Heute ging es endlich los: die Motoball-Europameisterschaft startete in Deutschland.

So ging es mit Kollege Björn nach der Arbeit nach Mörsch im Süden von Karlsruhe, wo heute im Erwin-Schöffel-Stadion die Eröffnungsfeier sowie drei Spiele stattfinden sollten.

Das erste Spiel verpassten wir (ein klares 8:0 von Frankreich gegen Litauen), kamen aber pünktlich zur Partie Russland gegen den amtierenden Europameister Weissrussland an.

Das Spiel war sehr ausgeglichen, Russland konnte sich am Ende mit Glück 2:1 gegen den Titelverteidiger durchsetzen. Das Spiel war vor allem von Rangeleien und verbalen Auseinandersetzungen geprägt.

Nach diesem Match begann dann die Eröffnungsfeier.

Keine Karten für die Fußball-WM 2006 bekommen? Hier fand man passenden Ersatz – eine Sängerin, ein Model, Vorstellung der Mannschaften, Luftballons – was will man mehr?

Björn und ich vertrieben uns die Zeit mit allerhand Schabernack und dummen Sprüchen, so wurde jede Person, die in irgendeiner Weise vorgestellt wurde, mit Hatto Müller, dem Motoball-Original des MSC Taifun Mörsch, den wir beide in unser Herz geschlossen hatten, in Verbindung gebracht.

Für die EM wurde im Stadion des MSC Taifun eine überdachte Sitztribüne sowie noch einige zusätzliche Stahlrohrstehtribünen errichtet, insgesamt werden wohl gut 2.500 Zuschauer das Spiel der deutschen Equipe gegen die Ukraine besucht haben.

Dieses Spiel war deutlich einseitiger, die Deutschen waren die klar dominierende Mannschaft, kamen jedoch lange Zeit nicht richtig zum Zuge.

Ende des zweiten Viertels erzielte Holger Schmitt endlich das langersehnte 1:0, welches jedoch kurz nach der Pause und Seitenwechsel wieder egalisiert wurde.

Erneut war es jedoch Holger Schmitt der mit einem Frustschuss aus 10 Metern die Zuschauer zu Beginn des letzten Viertels erlöste.

Somit steht Deutschland – die mindestens ins Finale kommen wollen – recht gut für die nächsten Spiele da.

Testkick: Hertha BSC – IF Vålerenga 1:1 (0:0)

Freitag, 25. März 2005
Hertha BSC Amateurstadion am Olympiastadion,
Berlin
IF Vålerenga

…dank des Feiertags verlief die Fahrt quer durch Berlin und vorbei an neuralgischen Punkten wie Pariser Platz und Unter den Linden problemlos, so dass wir kurz nach 16.00h am Olympiastadion angekommen waren. Uli hatte sich netterweise vorher informiert, dass nur ein Zugang geöffnet sein würde, so dass auch dadurch keine Zeit verloren ging.
Also schnell semi-legal geparkt und hinter dem Maifeld an Pferdeställen vorbei zum neugebauten Amateurground.

Eine flache Sitztribüne sowie Betonstufen prägen das Bild. Nix Tolles, aber für die Amas sicherlich ein Klasseground.

Meiner Eintracht ist es ja leider nicht vergönnt, dort zu spielen, stattdessen geht’s für uns schon am kommenden Samstag in die Stasiarena.

Daher war ich natürlich auch nicht unglücklich, dass sich diese Chance bot, den letzten Ground der Regionalliga Nord mit einem halbwegs sinnigen Spiel zu haken.

Der norwegische Vizemeister – trainiert vom früheren Hertha-Profi Rekdal – war zu einem Trainingslager in der Hauptstadt.

Die Osloer waren die klar bessere Mannschaft und konnten sich zahlreiche gute Chancen erarbeiten. Beide Teams gingen kräftig zur Sache – nix mit Freundschaftsspiel.

In der Pause konnte man erstmal ein paar Jugendteams bewundern, die geschlossen den Ground enterten, darunter der TSV 1860, der SV Wehen und zu meiner Abscheu der VfL Wolfsburg.
Wie ich später erfuhr, war das Deutschlandfinale des Nike-Premier-Cups der Grund, dessen Gewinnerteam nach Hongkong fliegen würde. Die C-Jugend der Dortmunder Borussia hat das übrigens geschafft, indem im Finale der VfL Bochum besiegt wurde.

Knappe zehn Minuten nach Anpfiff der zweiten Hälfte konnte Gashi aus 20 m das 1:0 für die Gäste erzielen.

Kurz vor Schluss erzielte der neu ins Spiel gekommene Däne Cagara aber den letztendlich verdienten Ausgleich für die Hertha.

Nach dem Kick brachte ich noch schnell Uli nach Hause ehe ich in neuer Rekordzeit die A2 nach Braunschweig entlangdüste.

HERTHA BSC: Fiedler (Semghoun, 73′) – Schumann (Cagara, 78′), van Burik, Madlung – ‚Zecke‘ Neuendorf, Dardai, Marx, Marcelinho, Reina – Bobic (Okoronkwo, 46′), Rafael. TRAINER: Falko Götz

IF VÅLERENGA OSLO: Bolthof – Muri, dos Santos, Hulsker – Ishizaki, Holm, Hovi, Gashi – Iversen, Johnsen (Stromnes, 46′), Berre (Forsund, 46′). TRAINER: Kjetil Rekdal

SCHIEDSRICHTER: Christian Schößling

TORE: 0:1 Ardian Gashi (53′), 1:1 Dennis Cagara (89′)

ZUSCHAUER: 2.500, keine Norweger, jede Menge Jugendmannschaften